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Neulich beim Chinesen – Reisefieber…

Gepostet am 28. 05. 2012  |  Veröffentlicht in Neulich beim Chinesen  |  2 Kommentare

So, nach langer Abstinenz mal wieder ein Post ;-)

Ich schrieb ja glaube ich bereits das ich vergangenen Samstag Besuch aus Deutschland erwartete und bei Meiling war, die ein Meeting mit Managern eines deutschen Konzerns hatte. Also gehen wird doch einfach mal 2 Wochen zurück!

Nachdem ich mich aus dem schönen Hangzhou nach Yizheng aufmachte eröffnete mir Meiling, dass sie die nächste Woche fast komplett in Hangzhou, Ningbo und einem Kaff dessen Namen ich gleich vergessen hatte, verbringen würde. Dementsprechend war der Grund meiner Reise, nämlich den das wir eine Fernbeziehung führen, eigentlich obsolet. Dazu kam, dass sie für Donnerstag Mittag einen Termin mit zwei Herren eines deutschen Konzerns hatte, den sie aber nicht wahrnehmen konnte, da sie mit einer Delegation von 80 Herren der lokalen Regierung in Hangzhou verweilte. Ich sollte eigentlich mit, da mich die “Jungs” ganz witzig fanden, aber irgend jemand musste ja ihren Termin wahrnehmen. Das war dann natürlich ich…

Dementsprechend verbrachte ich die Woche an ihrem Arbeitsplatz, was von dem her angenehm war das ich so in Gesellschaft zu Mittag essen konnte. Donnerstag holten wir dann die Herren bei ihrem Arbeitgeber ab, fuhren zu dem Megagrundstück auf dem Meilings Brötchengeber bald eine noch gigantischere Siedlung hochziehen wird und gingen danach in ein Café. Details spare ich mir, da diese hier nichts zu suchen haben, aber der Termin war, aus meiner Sicht, doch sehr sehr interessant. Auch wenn ich grob betrachtet nur Zeit drauflegte die mir kein Mensch bezahlt. Das hat aber gepasst.

Donnerstag Abend ging ich dann mit Meilings Chef zu einem ihrer Kollegen, dessen Frau gerade aus der Inneren Mongolei zu Besuch da war. Eine Göttin der Küche. Ihr Mann hat wohl ein Faible für ausländisches Bier, weshalb ich, vor dem eigentlichen Abendessen, schon 0.5L Starkbier in der Birne hatte. Dazu gesellten sich dann noch “3 Halbe <_-- ich="ich" hasse="hasse" dieses="dieses" wort="wort" und="und" ein="ein" chinesisches="chinesisches" bier="bier" wonach="wonach" gut="gut" einen="einen" im="im" tee="tee" hatte.="hatte." da="da" aber="aber" eh="eh" nicht="nicht" unbedingt="unbedingt" schlafe="schlafe" war="war" mir="mir" die="die" bettschwere="bettschwere" ganz="ganz" recht.="recht." meiling="meiling" verweilte="verweilte" derweil="derweil" in="in" einer="einer" suite="suite" ihres="ihres" ehemaligen="ehemaligen" hotels="hotels" führte="führte" jungs="jungs" der="der" delegation="delegation" aus.="aus." freitag="freitag" ging="ging" es="es" dann="dann" nochmals="nochmals" zum="zum" kollegen="kollegen" bei="bei" dem="dem" wir="wir" schon="schon" den="den" donnerstag="donnerstag" verbrachten="verbrachten" um="um" _20.00uhr="_20.00uhr" abholen="abholen" mittlerweile="mittlerweile" wieder="wieder" lande="lande" war.="war." für="für" samstag="samstag" hatte="hatte" ticket="ticket" nach="nach" shanghai="shanghai" gelöst="gelöst" meinen="meinen" freund="freund" dort="dort" am="am" flughafen="flughafen" abzuholen.="abzuholen." br="br">Das Programm war das übliche. Abholen, einchecken im Hostel, essen gehen, Fernsehturm ansehen, Bier trinken…

Montag ging es dann mit dem Zug nach Hong Kong. Flüge waren in der Woche exorbitant teuer, weshalb wir lieber den Bummelzug nahmen, der 19 Stunden brauchte. Ich fahre ja gerne mit dem Zug und nehme für solch lange Strecken lieber den Schlafzug, aber mein Kollege lehnte dies vehement ab… Also 19h im Sitzplatzabteil ;-) Er wusste nicht auf was er sich einließ, kam aber mit der Zeit damit zurecht. Anschließend ging es, nach kurzem Telefonat mit meinem Visumsmann, nach Hong Kong, wo ich mir ein 1 Jahres Multiple-Entry Businessvisum holte. Was das kostete kann sich hier jeder selbst denken. Um es in Patenschaften auszudrücken ca. 250 der Gleichen… Egal, ich habe nun bis Mai 2013 meine Ruhe, da mir das beantragen von Visa doch sehr auf den Sack ging.

In Hong Kong, wo ich, ohne die Stempel in meinen Pässen nachgezählt zu haben, bestimmt schon 30ig mal war, war dann das gleiche Programm angesagt. Einchecken, duschen, mit Kwok Father treffen, essen, Victoria Harbour, Fähre, Peak und zu Fuß wieder runter…. Das Wetter war, im Gegensatz zum ersten Tag in Shanghai, wirklich top und so ließ es sich auch verschmerzen das wir nicht wie geplant schon am Abend wieder nach Shenzhen konnten. Ich schrieb es glaube ich schon, aber mehr als 8h braucht in Hong Kong kein Mensch. Übernachten ist in Shenzhen wesentlich günstiger und das Essen, was auch gleich gut ist, kostet ebenfalls nur einen Bruchteil. Wer also auf einem Budget ist sollte sich für Hongkong einen Tag nehmen und in China übernachten. Wir wollten eigentlich in dem Stundenhotelkomplex übernachten in dem ich sonst immer nächtige, aber da ich total verballert war nahmen wir in der U-Bahn den falschen Abzweig und kamen in der Nachbarstraße raus. War auch kein Fehler, da es dort ein richtig nettes Hotel für 30€ die Nacht gab (erwähnte ich schon das ich fast auf die Tastatur k….n könnte wenn ich den Währungsrechner anwerfe?!). Sauber, direkt an der Grenze gelegen und groß! In Hong Kong hätten wir für den gleichen Preis 1/3tel des Raumes bekommen un über das Umfeld in der Chungking Mansion soll sich jeder selbst ein Bild machen ;-)

Morgens ging es dann mit der Shenzhen – Guangzhou Highspeed Railway nach Guangzhou und mit dem Taxi zum Flughafen, da die Flüge von Guangzhou nach Nanjing ca. 50€ günstiger waren. Bei zwei Personen lohnt sich da der kleine Umweg! Von Nanjing aus ging es dann mit dem Bus nach Yangzhou und anschließend mit dem Taxi zu Meiling bzw. in ein Restaurant, wo wir uns mit ihren Kollegen trafen. Einem der Kollegen brachten wir aus Hong Kong ein iPad3 mit, was ich im Rucksack über die Grenze schmuggeln durfte. Das ist in China noch nicht raus und auch das iPad2 kostet glaub ich mehr als 4000RMB (470€) in der 32GB Wifi Variante. Der war total glücklich und nahm sogleich unsere Taschen mit, weshalb wir uns erleichtert zum Essen begeben konnten.

Samstag ging es dann mit Meiling, die Unterricht hatte, nach Nanjing, Abends noch mit Freunden Hotpot essen und danach in ein Hotel was sogar für mich fast zu hefty war. Geduscht hab ich dort nicht und das soll was heißen, da mir das eigentlich heilig ist… Sonntag brachten wir dann unseren Freund auf den Bahnhof, da er nach Beijing wollte und Meiling und ich fuhren mit dem Schnellzug nach Zhenjiang (ich wünschte mir das ich von meinem Heimatdorf auch die 70km in die nächstgrößere Stadt in 20 Minuten zurücklegen könnte ;)). Meiling wollte noch einkaufen gehen, fand aber nichts was ihr zusagte und besorgte so noch ein paar Kleidchen für meine Nichte. Zum Abschluss gab es noch einen überteuerten Kaffee und ein ebenso überteuertes Stückchen Kuchen von Starbucks und danach ging es dann schon mit dem Bus zurück nach Yizheng.

Das waren sie, die vergangenen beiden lebhaften Wochen im Schnelldurchlauf ;-) Mittwoch treffe ich meinen Kollegen in Zhenjiang und dann geht es mal wieder nach Hangzhou. Mein Vermieter meinte wohl ich wäre verschollen, was ihn aber glaub ich nur interessierte weil am 26ten unsere Miete fällig war und meine Mitbewohnerin meinte ich wäre seit Wochen on the Road, hehe.

Genug der Worte, schöne kurze Woche
Sven

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Kommentare

  • Greeny
    3. Juni 2012 um 07:14

    Du bist ja ganz schön am ‘rum rennen. Was würde Meiling nur ohne Dich tun :)

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    • Meiling & Sven
      4. Juni 2012 um 03:28

      Moinsen, die letzten Wochen waren Ex dem Meeting mit den Deutschen eher mein privates Vergnügen :-) Meiling ist immer gespalten was unsere Fernbeziehung angeht. Wenn ich da bin ist es meistens nichts und wenn ich nicht da bi auch nichts :-)

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