Neulich beim Chinesen – Part 91

November 8th, 2009  |  Published in Allgemein  |  4 Comments

So, schon wieder eine Woche rum. Da ich den bayrischen Kollegen von Irmi eine Widmung versprochen habe, hier einen Gruß an Arne und Hans, die am Montag wieder nach Hause flogen…

Die Woche war relativ entspannt, da auch Meilings Cousin, der in den Bananenverkauf einsteigen will, auch in der Nacht auf Dienstag weiter zog, um in Chongqing den Bananenpreis zu ermitteln. Kein Witz.

Meiling und ich kauften uns dann, auf ihren Antrag hin, eine “Wohnung für unser WC” (keine Ahnung was Klodeckelüberzug auf Chinesische heißt ;-)), da ihr unser westliches Klo zu kalt war (Chongqing hat immer noch keine Heizungen).


Mittwoch waren wir dann mit unserem alten Freund Aliang auf nen Kaffee aus, da er Nachts um 10Uhr anrief und fragte ob wir Lust hätten ihn zu begleiten. Die hatten wir natürlich. Er pennte dann auch bei uns, da er in Downtown wohnt und am nächsten Tag noch in Beibei zu tun hatte.

Donnerstags wollte Meiling dann unbedingt Fisch zu Abend essen und wir fuhren mit ihrem gelben Flitzer an den Strand von Beibei. Dort stach ihr ein Restaurant für Fischkopf Hot-Pot ins Auge und das Übel nahm seinen Lauf. Wenn der kleine Furz sich nämlich was in den Kopf gesetzt hat muss er das auch haben. Ich war ja schon froh als die Bedienung meinte wir müssten mindestens 3 Pfund (das sind auch in China 1,5kg) Fischkopf bestellen, da dies die Mindestabnahme wäre. Das war für mich Anlass genug den Laden gleich wieder zu verlassen. Als wir wieder auf sattelten kam die Bedienung aber angezischt und meinte der Chef hätte gemeint wir könnten auch eine kleinere Menge verzehren. Den Rest spare ich mir. Das waren rausgeworfene 8€ ;-)

Abends klopfte dann noch Meilings kleiner Bruder an der Türe und meinte es wären zwei Interessenten da gewesen, die unsere Bar kaufen wollten. Das hatte ich aber schon zu Genüge gehört und erst mal keinen Cent drauf gegeben. Der eine meinte es dann aber ernst und so lag am Freitag Abend ein schicker Batzen Geld auf dem Tresen unserer Bar und wir waren sie los ;-) Reich sind wir zwar immer noch nicht, da Meiling noch Studiengebühren bezahlen muss um ihr Abschlusszertifikat endlich mal zu erhalten und noch die Miete für unser Zuhause in 2 Wochen ansteht, aber wir haben eine Belastung weniger. Es war zwar ne schöne Zeit, die ich in keinem Fall missen werde, aber es hat auch gereicht!

Freitag Abends luden wir dann noch ein paar Freunde in unseren ehemaligen Laden ein, da wir da noch ne Flasche Whiskey hatten, die wir nicht an den neuen Inhaber verkauften. Die wurde dann geleert, es gab noch Abendessen und wir gingen in einen Club in Beibei. Das Nachtleben hat mich zwar nicht zurück, aber es war doch mal wieder schön den Freitag Abend nicht mit Arbeit zu verbringen.

Genug der Worte, mir fällt eh schon bald die Hand ab,
Sven

Kommentare

  1. Aremonus says:

    November 10th, 2009 at 12:33 (#)

    Mensch, ich hätte 3 Pfund bestellt – und gegessen :D
    Wie ich Huoguoyu vermisse…

    Warum wird deine Website immer als Attackierend gemedelt? Ich musste jetzt extra wegen dir die Sicherheit ausschalten :D
    KÜMMERE DICH DARUM XD

  2. Sven + Meiling (die Blogger hinter korn.cn) says:

    November 11th, 2009 at 10:41 (#)

    Moinsen,

    ich kann ganz gut ohne Fisch klar kommen. Ab und an ess ich das gerne, aber wenn nur Köpfe im Topf schwimmen und ich Hunger habe brauch ich das ehrlich gesagt nicht. Meine harten Zeiten sind vorbei!

    Ist in Arbeit. Mein Webspace hat sich ne Erkältung eingefangen. Nehm den Internet Explorer, der kennt so einen Mist nicht ;-) Wenn was ist findet das ein OFFLINE Virenscanner ohne Probleme und es ist gerade absolut kein Problem.

    Cheers,
    Sven

  3. Aremonus says:

    November 11th, 2009 at 19:27 (#)

    Hehe, ich hab’ einfach “gefährliche Websites blocken” ausgeschaltet, um Nerven zu sparen^^

  4. Sven + Meiling (die Blogger hinter korn.cn) says:

    November 13th, 2009 at 09:34 (#)

    Das hab ich gerade auch getan. Konnte mich noch nicht mal mehr in meinem eigenen Blog anmelden. Schaun wir mal wie lange der Mist noch drin ist. Mir soll es egal sein. Ist zum Glück nicht mein Hauptgeschäft ;-)

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