Golddigging – Chinesische Frauen sind nur auf dein Geld scharf ;-)
Gepostet am 05. 05. 2012 | Veröffentlicht in Leben in China | 8 Kommentare
Da Tim einen recht interessanten Kommentar auf meinen letzten Beitrag zum Thema “Nutten in Shanghai” schrieb, kam mir doch der Gedanke ausnahmsweise mal Samstags zu posten und ein Follow Up zu schreiben! Es kommt eventuell sogar noch mal ein Beitrag zum Thema hinzu! Die “Sex mit einer Chinesin” Fraktion darf sich also schon mal die Hände oder sonst was reiben (ok, ok, langsam geht es wirklich unter die Gürtellinie, aber dafür gibt es hier die Kommentar und Sterne-Funktion ;-))…
Das Bild vieler Deutscher (streiche Deutsche, setze Österreicher bzw. Schweizer bzw. sonst eine Nation) über Deutsch – Chinesische Beziehungen schaut leider der Art aus, dass es der weibliche Part (ich kenne keine gleichgeschlechtlichen bi-nationalen Paare oder aber ein Paar wo der weibliche Part aus dem Ausland kommt [ich lebe ja in China, weshalb für mich Inland == Mainland ist]) nur auf Geld und Pass des Partners abgesehen hat. Dem mag in manchen oder gar vielen Fällen so sein, aber im umkehrschluss bedeutet das leider, dass man, teils indirekt und teils billig, direkt, darauf angesprochen wird. Interessanterweise meistens von Leuten die den Horizont der Veranda meiner Eltern haben. Die war nämlich schon immer dort und wird es für immer bleiben.
Um das Objekt meiner persönlichen Begierde zu zitieren ist bei mir nicht viel zu holen. Ich verdiene zwar immer noch mehr als Meiling und wir haben keine getrennten Konten, aber es ist nicht so das sie mit meinem hart verdienten Geld ausgibige Shoppingtripps unternimmt. Natürlich, sie ist eine Frau, ist auch bei Ihr der Trigger die blose Erwähnung des Wortes “Schuhe”, aber selbst die gibt es nur alle paar Monate, weshalb sie mich schon gar nicht mehr ernst nimmt. Bei einem wohl situierten Expat als Suggardaddy wäre wohl mehr zu holen als bei jemandem wie mir, der sich aus materiellem Besitz bzw. Eigentum nicht viel macht und seine Befriedigung daraus zieht das sein Rucksack immer leichter wird.
Sind Chinesinnen also auf die Staatsangehörigkeit und die Versorgung der eigenen Familie scharf?
Jein. Ohne hier zu weit abzuschweifen vielleicht die Anmerkung, dass auch das kommunistische China sich noch sehr stark an den Werten des Konfuzianismus orientiert. Es heißt halt mittlerweile anders. Im Konfuzianismus gilt aber die Familie als kleinste Einheit, weshalb man weniger auf das individuale Vermögen als den Wohlstand der Sippe (sorry, wollte nicht schon wieder Familie schreiben) wert legt. Ich glaubte zwar mal einen Post zum Thema “alte Leute” und “Outsourcing” geschrieben zu haben, kann diesen aber nicht mehr finden. Unterm Strich ist es halt so, dass die jüngere Generation ein nur eingeschränktes soziales Netz kompensiert. Wer sich in einer solchen Gesellschaft verliebt sollte auch die regionalen Gepflogenheiten, bis zu einem gewissen Grad, tolerieren. Das bedeutet aber umgekehrt nicht, dass man sich verhalten sollte wie ein ATM… Wo die Grenzen liegen muss man aber selbst wissen. Wir geben zum Frühlingsfest zum Beispiel mehr Geld für Flugtickets als für Medizin für Meilings Oma, eine warme Winterjacke für sie und eventuell noch ein paar Kröten für ihre Verwandten aus. Damit komme ich wunderbar klar, vor allem weil wir im Gegenzug Kost und Logies erhalten und ein paar wunderbare Tage verleben dürfen (mittlerweile kann man dort sogar duschen, weshalb wir manchmal länger als 3 Tage bleiben ;-)).
Die Passfrage stellt sich in der Regel vor bzw. nach einer Heirat. Da es immer noch so ist, dass China keine doppelten Staatsbürgerschaften duldet, geht, für Normalsterbliche, die Annahme einer anderen Staastbürgerschaft mit der Aufgabe der bisherigen einher. Stand 2012, wir sind ja nicht verheiratet, ist es aber so, dass Meiling ihre Chinesische Staatsbürgerschaft im Leben nicht aufgeben würde. Die Eingangs erwähnte Fraktion von ignoranten Idioten, die mit ihren Sticheleien nicht nur die Konversation beenden sondern aus meinem Leben gestrichen werden, würde dies natürlich als Taktik bezeichnen, aber Madame ist eine sehr nationalistische Person und liebt ihr Heimatland über alles. Sie hat auch allen Grund dazu.
Meine abschließende Meinung?
Es gibt natürlich eine Menge hübscher Mädels die sich von einem Suggardaddy aushalten lassen. Der ist aber in der Regel ein Chinesischer Tycoon und hat so viel Geld auf der hohen Kante das er sich es locker leisten kann seiner “kleinen Frau” nicht nur eine luxuriöse Wohnung zu bezahlen, sondern sie auch mit allen Annehmlichkeiten auszustatten die sie von einem Westler nicht erwarten bräuchte. Ich hatte selbst mal eine Bar und bin auch öfters mal in anderen Läden unterwegs um mir die Meinung zu erlauben, dass viele (!= ALLE…) Westler Cheap Skates sind. Da wird jeder Jiao 2x umgedreht. Nicht unbedingt das was eine junge auf Konsum orientierte Dame haben will. Wie es mit äteren Semestern aussieht weiß ich nicht und das interessiert mich auch nicht. Ich bin mit meinem 1,595m großen Pain in the Ass ganz glücklich. Natürlich gibt es auch Schattenseiten, die aber weniger in wirtschaftlichen Interessen als in sozio-kulturellen Unterschieden begründet sind. Wie man hier aber eventuell lesen kann bin ich nicht gerade jemand der einem Shtistorm abgeneigt ist. Das ist auch im privaten so…
So, nun interessiert mich deine Meinung! Golddigger ja, nein, vielleicht? Gerne auch mit Beispiel ;-)
Cheers,
Sven, der sich gerade überlegt den Nachmittag am Westlake zu verbringen. Inmitten turtelnder Paare, die hier ihren romantischen Urlaub verbringen…
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