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Bordelle in China – was kostet ein Puffbesuch in Shanghai, Beijing oder Shenzhen?

Gepostet am 04. 05. 2012  |  Veröffentlicht in Leben in China  |  4 Kommentare



Das Thema “Sex mit einer Chinesin” bringt mir, wenn ich meine Statistiken so ansehe, die meisten Besucher. Der Suchbegriff als solcher ist zwar nur noch Nr. 5 (war mal lange Zeit Spitzenreiter), hat aber die wenigsten Kommentare ;-) Das sagt schon viel über die Psyche unserer Besucher aus…

Ich verstehe ja das man, bevor man sich für ewig bindet, erst mal seinen Spaß haben will und auch das Gras auf der anderen Seite des Zauns immer grüner ist! Zudem bin ich absolut schmerzfrei und es gibt hier auch keinen Zwang zum richtigen Namen…

Was muss man also für eine Prostituierte in China berappen?

Zuerst einmal der Disclaimer das ich selbst noch keinen Gebrauch von einer solchen Dienstleistung gemacht habe. Nicht zu Hause, wo ich doch einige Freunde habe die im Milieu ihr Geld verdienen oder aber hier, wo ich auch schon den ein oder anderen Luden kennenlernen durfte. Ich kenne also auch hier Gott und die Welt und auch zwei Jahre als Barbetreiber gehen nicht spurlos an einem vorbei.


Die Preise fangen, je nach Stadt und Dauer der Dienstleistung, bei ca. 150RMB an. Das sind, Stand Mai 2012, 18€. Dafür bekommt man ein Kuaican, was übersetzt so viel bedeutet wie Fastfood. Hierzu kommen, in der Regel, noch die Hotelkosten, wenn man ein Stundenhotel bevorzugt. Die Dame wird schon wissen wo man sich vergnügen kann. Sie verdient ja ihr Geld damit.

Wenn Du eher der Beziehungstyp bist, kannst Du auch die ganze Nacht buchen, was so ab 300RMB anfängt. Die Dame wird dann bis in die Morgenstunden “dein” sein. Die Preise sind aber nach oben Offen. Ich habe mir sagen lassen das man in Hangzhou oder Shanghai gut und gerne mal 2-3.000RMB für eine Nacht hinblättert. Das übersteigt wohl das Europäische Preisniveau (ich bevorzuge es, wenn ich schon mal meine Freunde sehe, nicht unbedingt übers Geschäft zu reden ;-)).

Wo finde ich aber eine Nutte (ich würde ja Begleitung schreiben, aber die Tendenz geht doch eindeutig zu deftigeren Formulierungen!)?

Da ich selbst schon mal im Rotlichtviertel wohnte, sind mir die spät in der Nacht hell (rot) beleuchteten Etablissements natürlich ein Begriff. Du musst einfach nur mit offenen Augen durch die Gegend gehen. In Städten wie Hongkong, Shanghai oder Shenzhen wirst Du direkt auf der Straße angesprochen und musst dann einfach nur noch zusagen.
Letzteres hat den Nachteil, dass Du meistens keine Auswahl hast. Wenn ich aber die Zugriffe auf unser Blog mit einschlägigen Suchbegriffen (mein Favorit ist übrigens “bumsen in peking“, bei dem mir das Handy fast aus der Hand gefallen werde weil ich so lachen musste) scheint dies aber auch zweitrangig zu sein!
Bei besagten Läden hast Du in der Regel die Möglichkeit zwischen den kichernden Mädels auszuwählen. Aber Obacht, es kann gut sein das die junge Dame, Prostituierte in China sind in der Regel zwischen 17 und 19 Jahren alt (danach gehen sie in Rente bzw. einer anderen Tätigkeit nach),  Angst vor dem weißen Mann haben. Warum denkst Du dir bitte selbst.
Die meisten Hotels werden dir sicherlich auch mit einer Escortdame behilflich sein. Nur steigen hier dann die Preise recht schnell an, da der Service ja auch bezahlt werden möchte. Die Alternative ist ein Taxi zu nehmen und den Fahrer damit zu beauftragen dich zu einem Bordell zu bringen! Wie man das macht findest Du aber bitteschön selbst heraus. Erst die Arbeit, dann das vergnügen. Wie Eingangs erwähnt wird dieser Post sicherlich, was die Kommentare angeht, seine Unschuld behalten, weshalb Du auch nicht darauf spekulieren solltest das jemand für dich fragt und Du dann in der Firma, wo es eh keiner versteht, die Schriftzeichen ausdrucken kannst ;-)


Was auch funktioniert ist in einem SPA nachzufragen oder einen Massageparlour aufzusuchen. Die Chancen fündig zu werden stehen in beiden Fällen recht gut. Friseure mit rein weiblichem Personal sind auch ein Indiz das man dort mehr zurecht gelegt bekommt als den Seitenscheidel. Aber auch hier keine Garantie…

In Hongkong gibt es auch eine Reihe von Bars, in denen leicht bekleidete Damen, meist aus Thailand oder von den Philippinen, dem erotischen Tanz frönen. Da es da auch mit 2€ pro Dose das billigste Bier gibt, war ich natürlich schon mal in einem solchen Laden (zuerst als schwuler Freund meines Englischen Kollegen, der anderes im Sinne hatte als sich zu betrinken und später als Vater eines gerade Neugeborenen Sohnes, der ein neues Visum braucht – das hat dann auch funktioniert, sprich ich hatte meine Ruhe!). Dort hatte ich auch Gelegenheit mit Mama Meiling (NICHT meine bessere Hälfte, die damals in Chongqing auf mich wartete) zu schnacken, die mir das ganze erklärte. Du spendierst einer Dame einen Drink (kostet weniger als auf der Reeperbahn –> ca. 200HKD) und dann geht es weiter, was die meisten Ausländer aber wohl nicht kapieren ;-) Den Rest darfst Du als Erfahrungsbericht in Kommentarform hinterlassen.

Wie schaut es aber mit einem Stricher in China aus (interessanterweise tauchte das bislang nicht in meinen Statistiken auf, was wir hiermit schnell mal ändern ;-))?

Keine Ahnung. Ich halte mir in Shenzhen zwar immer die Mamas (das ist Chinesisch für Puffmutter) vom Leibe, denen ich auf die Frage ob ich eine Massagi wünsche, oft nur entgegen das ich eine Ente wünsche. Das ist nämlich Chinesich für einen homosexuellen Angehörigen des horizontalen Gewerbes (bzw. einen heterosexuellen Callboy). Das sorgt meistens für Gelächter, da es a) niemand erwartet das ich einen derartigen Jargon drauf habe und b) weil es mir auch keine abnimmt. Ich habe aber meine Ruhe und die ist mir heilig.

Was gilt es sonst noch zu beachten wenn man ein Bordell in China besucht?

Wenn Du nicht der Kollege bist der, ich zitiere auch hier, da solch ein Vokabular nicht dem meinen entpsricht, sondern 1:1 aus meinen Statistiken kopiert ist, nicht eine “chinesin schwängern” willst, solltest Du auf Verhütung achten. Das ist in etwa wie zu Hause, wo man auch in höchster Not doch an die eigene Zukunft denkt. Also beim Ringelpitz mit anfassen doch eher ein Kondom benutzen. Aids macht nämlich, wie auch der Rest der Dinge die man sich schnell als Souvenir einfängt, auch in China keinen Urlaub. Obwohl ich mal den Satz “Chinese peolpe don't have AIDS” hörte… Da musste ich doch schmunzeln als mir mein Kumpel das bei einem gemeinsamen Bier erzählte.

Zudem ist Prostitution in China nicht legal. Ich kann es dir zwar nicht sagen was passiert wenn man dich inflagrantie erwischt, aber um Ärger wirst Du nicht herum kommen. Vor allem wenn es deine Frau / Freundin in Deutschland erfährt…

Bei diesem Post spare ich mir auch mal bewusst mein Geschwafel von der “Moral” von der Geschicht. Tu dir selbst den Gefallen nicht wie ein verheirateter Idiot aus meinem Heimatdorf im Suff damit zu prahlen. Weitere Hinweise spare ich mir, da der Typ eh schon gestraft genug ist und ich ihm die Abreibung die er noch zu bekommen hat auch lieber persönlich verpasse.

Aber deine Meinung zum Thema interessiert mich:
Ist Prostitution böse und darf man überhaupt so einen Post auf seinem Blog veröffentlichen?
[ ] ja!
[ ] nein!
[ ] bin mir nicht sicher…

Cheers und viel Spaß
Sven

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Kommentare

  • Till
    4. Mai 2012 um 09:34

    Du solltest noch die unzähligen golddigger erwaehnen. Hatte in DE und USA noch nie ein Problem damit, doch hier wird man offensichtlich als gute Beute angesehen. Meiner Meinung nach noch mieser als Prostitution, denn da ist man wenigstens ehrlich.

    Ist man kein unangenehmer Typ und nicht zu haesslich, hat man meiner Meinung nach keinen Grund ausgerechnet hier seinen Stolz aufzugeben.

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    • Meiling & Sven
      4. Mai 2012 um 09:59

      Hi Till,

      hatte ich noch nie Probleme mit, weshalb ich es wohl unterschlug ;) Als ich in China aufschlug hatte ich lange Haare, trage doch einiges an bunter Haut zur Schau und kam wohl mit meiner dicken Kette, die ich irgendwo mal verloren habe, wohl wie der neue Pimp in Town rüber… Danah traf ich Meiling (glad me hab ich vorher nen Nazioffizier in ner Chinesischen Serie gespielt und mir dafür die Haare schneiden lassen). O-Ton Meiling ist nämlich, dass ich früher so hässlich war das sie mich unter Garantie nicht nach meiner Nummer gefragt hätte. Sie wollte sich nämlich als Englishdigger verdingen und an mir ihr Oral-English aufbessern. Das hat aber bekanntlich nicht geklappt, haha.

      Stimme dir aber zu, dass Prostitution, in den meisten Fällen, eine ehrliche Arbeit ist. Hatte mal einen Biergarten in Chongqing und einen Heidenspaß als 4 “Jungnutten” zu Besuch waren. Die haben mit dem Geld nur so um sich geschmissen. Sehr nettes Völkchen.
      Als ich noch dort lebte hab ich auch öfters mal mit ner Puffmutter geschnackt, da ich mal mit nem Freund dort war (siehe oben, nicht als Kunde, aber er war nicht unbedingt abgeneigt). Danach grüßte mich die Dame immer überschwenglich, weshalb ich ganz froh war das ich Meiling von dem Ausflug erzählte, haha. Das wäre eventuell in die Hosen gegangen…

      Las neulich mal den Satz das jede Art von Beziehung eine Form der Prostitution darstellen würde. Könnte von Madame Schwarzer gesesen sein ;-)

      Glaub ich schreib noch ein Follow-Up, da mich dein Kommentar dazu inspirierte und ich neulich auch nen interessanten Artikel zum Thema Prostitution in Thailand gelesen hatte.

      Die Frage die ich mir ab und an stelle ist die, wer seinen Stolz aufgibt. Waren vor 2 Jahren mal auf Boracay Island, wo es Gang und Gäbe ist, dass ein bildhübsches Mädel Anfang 20ig mit einem 60-70+ Jahre alten Suggardaddy an der Hand die Strandpromenade entlang läuft. Meiling meinte dann nur, dass dies non of my Business ist und die Mädels es sicherlich für die Familie tun. Die Art von Gold Digging finde ih doch noch ganz akzeptabel (traf letzten Samstag in Nanjing in ner Bar einen Kollegen der recht schnell fragte ob ich Meilings Eltern schon ein Haus gekauft hätte ;-) <– ihre Mutter meint zwar immer was wir für eine Beziehung führen würden, worauf ich ihr dann immer sage das sie mich mal sonst wo kann… Die freuen sih aber immer wenn wir kommen und ich gehöre zu den Glücklichen die ihre Schwiegereltern NICHT in ein Top-Restaurant ausführen müssen. Ihr Dad meint auch immer das wir unser Geld für uns behalten sollen, ihre Mutter ist da aber schmerzfreier, wobei das für mich passt. Ich schicke meine Eltern auch ganz gerne mal in den Urlaub, weshalb mich eine umgekehrte moderate Spende an ihre Mutter [meistens ne Jacke oder sonst was] nicht die Bohne juckt)…

      Schönes WE!

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  • Greeny
    16. Mai 2012 um 07:37

    Ist doch ein durchaus berechtigtes Thema. Mich erschreckt einfach, wie präsent Prostitution in China ist und wie oft die Damen ganz klar minderjährig sind. In meiner Nachbarschaft war die Jüngste gerade mal 12!

    Grundsätzlich finde ich den Beruf nicht verwerflich und die Leute, die ihm nachgehen, auch nicht moralisch minderwertig. Was mich aber total stört ist, dass viele Mädchen auch zur Prostitution gezwungen werden und dass so oft auch Minderjährige betroffen sind. Wenn sich jemand prostituiert, sollte dies aus freien Stücken geschehen – denn sonst ist das doch ein massiver Eingriff in die körperliche und seelische Integrität eines Menschen.

    Zudem finde ich, dass Du Deine Blogbesucher darauf hinweisen solltest, dass Prostitution in China illegal ist (wenn gleich sie viel präsenter als in Europa zu sein scheint) und dass sich insbesondere auch die Feier, die solche Dienste in Anspruch nehmen, nach chinesischem Recht strafbar machen. Ob aber je ein Ausländer diesbezüglich verurteilt wurde, kann ich nicht sagen… weisst Du hier mehr?

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    • Meiling & Sven
      16. Mai 2012 um 13:44

      Moin,

      die Präsenz empfinde ich nicht unbedingt als unangenehm. Ein Ausdruck der bestehenden Bedürfnisse und eine Befriedigung der selbigen. Obwohl mittlerweile die öffentliche Prositution doch recht stark abgenommen hat! 12 ist heftig. Ich schrieb es ja glaub ich das die normale Spanne 17-18 Jahre ist.

      Ob dem so ist kann ich nicht nachvollziehen. Weder in Deutschland noch in China. Alle leichten Mädels die ich kannte machten den Beruf aus einem Grund: Geld. Das moralisch verwerfliche wäre, würde es mich interessieren, eher die Nachfrage nach blutjungen Mädchen. Ich war nicht nur 1x in Gesellschaften in der mir einer erst von seiner Tochter, im Alter von Meiling erzählte, um später mit seinem 18-jährigen Schnellgericht in ein Stundenhotel zu verschwinden…
      Hab ich den Link zu Nomad Mad eingebaut? Wenn nein einfach melden. Der behandelt das Thema recht gut und ausführlich und hat sich dafür auch einiges anhören dürfen. Meinen Respekt gewann er aber dadurch.

      Wissen ist Holschuld junger Freund ;-) Aber es steht schon in der originären Fassung: “Zudem ist Prostitution in China nicht legal. Ich kann es dir zwar nicht sagen was passiert wenn man dich inflagrantie erwischt, aber um Ärger wirst Du nicht herum kommen. Vor allem wenn es deine Frau / Freundin in Deutschland erfährt…“… Ich kenne niemanden der mal verknackt wurde. Wo kein Richter, da kein Henker. Kann aber auch daran liegen das ich a) nicht soo viele ausländische Freunde habe und es b) in meinem Einflussbereich nie ein Problem war, da ich so ziemlich jede erdenkliche Telefonnummer in Griffweite hatte und sich das in 5 Minuten geklärt hätte ;-) Ich denke aber mal das es wie bei Drogen sein wird (zumindest bei weicherem Zeug, wenn man jemanden hinrichtet der hier mit 2kg Heroin einreist befürworte ich dies). Man wird denke ich mal ausgewiesen werden oder aber zumindest eine Strafe aufgedrückt bekommen die sich gewaschen hat. Leute die sich aber für das Thema interessieren kennen auch die Ecken des Internets die ich nicht aufsuchen werde. Ein Freund zeigte mir mal eine Website auf der man sich, upfront Arrival, die besten Etablisements und deren Dienstleistungen, Bewertungen und das Preisniveau anzeigen lassen kann. Kostet glaub ich 99US$ pro Jahr. Er meinte damals ob ich nicht Interesse hätte ein ähnliches Angebot mit ihm aufzumachen. Ich hatte aber keines, da mich das Thema nicht interessiert und ich keine Lust auf die Art von Kunden habe. Auch wenn sie mir einen nicht unwesentlichen Teil meines Traffics bringen ;-)

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