Geld abheben in China…
June 18th, 2008 | Published in Reisen nach China | 60 Comments
Wie man in China an Bargeld kommt…
Der China-Reisende / Tourist / Backpacker
Man kennt es ja, man fährt in den Urlaub und überlegt sich schon vorher was man so alles einpacken soll. Irgendwann kommt dann die Frage wie viel Geld man den mitnehmen soll. Einige schwören ja immer noch auf Travellercheques, die ich, seitdem die mir in Brasilien kein Mensch einlösen wollte (war mein erstes mal), nie wieder in Erwägung gezogen habe. Deshalb gibt es hier auch keine Frage auf die etwaige Antwort ob man mit Travellercheques hier weiterkommt! Der Vorteil ist, das habe ich aus der Werbung gelernt, das man sie schnell wieder ersetzt bekommt.
Was kann man sonst noch machen um an Bares zu kommen? Man nimmt es z.B. mit. China ist kein sehr teures Land, aber, je nach Komforftbedürfnis kann man schon ein paar Euronen mit ins Reich der Mitte nehmen. Geld Umtauschen ist eigentlich kein Problem, jedoch gilt zu beachten das man meistens vorab ein Formular ausfüllen muss. Steht man ohne selbiges am Schalter darf man sich nochmal eine Numemr ziehen und das ganze Prozedere geht von vorne los. Es ist Mei Ling und mir auch mal passiert das wir Sonntags keine Euro umtauschen konnten, was evt. damit begründet war das keine Wechselkurse vorlagen (bei uns ist ja Sonntags der Ruhetag schlechthin). Ob dem wirklich so ist kann euch sicherlich die Hausbank sagen (oder auch nicht ;-)). Auf jeden Fall braucht man eines zum Geld umtauschen und das ist Zeit! Hier in Chongqing dauert der normale Vorfall, wir nehmen mal an das ihr nur eine Währung dabei habt, ca. 45 Minuten, wobei das Anstehen schon mit eingerechnet ist. SWas noch zu beachten ist, ist die Tatsache das man sich ausweisen muss. Den Reisepass muss man ja eh immer dabei haben (den meinigen suche ich jeden Monat mal um sicherzustellen das ihn unsere Putzfrau nicht weggeworfen hat) und somit ist die kein Thema. Btw. sollte man am Flughafen, wenn möglich nichts bis wenig abheben. Der Kurs ist ziemlich besch… Schnell geht es aber ;-) Wenn man Geld zurücktauschen möchte MUSS man eine Quittung vorlegen, da man das Geld ja sonst auch schwarz getauscht haben könnte. Soll vorkommen!
Die zweite Variante ist das Geld abzuheben. Man geht “einfach” zur Bank seines Vertrauens und hebt Geld ab. Hierbei sind die teilweise horrenden Gebühren der eigenen Bank zu beachten. Ich habe Karten von 0€ bis 10€ (jeweils für einen Betrag von 100€ zu sehen). Manche Banken bieten eine Art Flatrate an, die dann nur dazu animiert möglichst immer den Maximalbetrag abzuheben. Bad Idea, gibt man verfügbares Geld ja auch gerne schnell wieder aus und auch der Verlust der Geldbörse führt zu noch größerem Frust. Abheben funktioniert bei der Bank of China und bei der IBC (Industrial Bank of China) eigentlich immer und auch mit einer EC oder Maestro Karte. Andere Banken gehen ab und an und bieten ihre Geldautomaten auch nicht immer auf english an (dt. ist natürlich Fehlanzeige), obwohl ich in Qingdao diesen Geldautomaten fotografieren durfte ;-) Ich für meinen Teil würde auf jeden Fall eine eine Kreditkarte mit der man im Ausland KOSTENLOS Geld abheben kann. bevozugen! Die Chance das die EC-Karte nicht geht wäre mir zu hoch und ein paar tausend Kilometer von der Heimat weg ohne Kohlen dazustehen ist auch nicht das was man unbedingt benötigt!
Beim Abheben sind auch gewisse Obergrenzen zu beachten. Möchte man sich mal was gönnen ist die Bank of China die richtige Adresse. Hier kann man pro Tag bis zu 5.000 Kuai, also ca. 470€ erhalten. Diese kann man in 2 Fuhren á 2.500Kuai RMB “ziehen”. Die anderen Banken machen bei 2.000Kuai die Grätsche, was z.B. für 2-3 Massanzüge oder ein anständiges Hotel reichen dürfte.
Die Benutzung von EC / Maestro oder Kreditkarten in Geschäften dürfte aber eher mit Frust als mit Kauflust enden. Ich habe mal bei Carrefour eine Speicherkarte gekauft und, typisch deutsch, auf die Zahlung mit der scheinbar erlaubten Mastercard bestanden. Nach 30ig Minuten war ich so frustriert das ich das Geld bar auf den Tisch legte und mir danach lieber “frisches” am Automaten zog. Das brauche ich nicht noch mal. Auch wenn Kartensymbole angegeben sind darf man doch davon ausgehen das es kein geschultes Personal gibt, oder es sich nur um chinesische Bankkarten handelt (die der gemeine Tourist wohl nicht haben wird). Also immer schön etwas bares in der Tasche haben!
Der Student / Expat oder länger Reisende
Auslandsstudenten, die ein Semester oder länger in China studieren, werden ja immer mehr und haben ebenfalls das Problem ab und an mal etwas Bargeld zu benötigen (sei es für die Miete oder um essen zu gehen). Für Studis gibt es spezielle Angebote, die ich in jedem Falle empfehlen würde. Hier sind z.B. die kostenlose Kreditkarte für Studenten / Studentinnen ;-) zu nennen. Das kostenlos darf in diesem Fall, außnahmsweise, für voll genommen werden, da der Anbieter, wohl in Erwartung des großen Geldsegens in Form eines anständigen Gehalts nach dem Studium und als Mittel zur Kundenbindung, vollkommen auf Grundgebühren / Jahresgebühren und Abhebungsgebühren (auch im Ausland!) verzichtet. Ganz nett und auch für das schmale studentische Budget durchaus interessant. Hat mein ein Stipendium (wenn ich mal Bock habe schreibe ich einen eigenen Beitrag über Chinastipendien, wenn jd. Lust drauf hat einen Kommentar hinterlassen!), in dem auch ein kleiner Lebenskostenzuschuss drin ist, bekommt man von der Uni eine eigene Karte. Die funktioniert dann meistens bei einer lokalen Bank, hier also z.B. bei der Bank of Chongqing. Ansonsten empfiehlt sich in jedem Falle noch die Eröffnung eines Kontos in China. Eigentlich ganz einfach, man geht mit dem Reisepass zur Bank, sagt das man ein Konto eröffnen möchte (wenn man Glück hat versteht man etwas english) und los geht es! Geheimzahlen sind generell 6-stellig und können normal frei gewählt werden. Von Zahlen wie 666666 sollte man absehen, da diese geistreiche Kombination bei manchen Banken als Defaultvariante bis zur ersten Benutzung gilt. Wohl dem der in der Zwischenzeit seine Karte verliert.
Der Expat hat es wohl am besten getroffen. Er bekommt normalerweise alles auf dem Silbertablett, inklusive der Platinkreditkarte mit seinen 6.000€ Monatsgehalt. Ausgeben kann er eh nicht so viel, da ihm Wohnung und Fahrer gestellt werden. Gegessen wird nur in Upperclassrestaurants, da man dort eine englische Speisenkarte vorhält und, wenn man sich mal ins Landesinnere traut, wird auch nur in 4 Sterne+ Hotels genächtigt. Aber auch hier finden sich oft keine Kreditkartenlesegeräte. Gibt es selbige kommt das fehlende Know-How zur Benutzung der selibgen zum Tragen. Es weiß einfach keiner wie man das genau erledigt. Also auch hier lieber Fragen bevor man die Rechnung für sein Schnitzel mit Kartoffelsalat nicht bezahlen kann!
Independent Traveller, auch Backpacker genannt, schlagen sich ja meistens mit kleinem Budget durch, weshalb auch hier die Kreditkartenvariante zu bevorzugen ist. Hat man das “Glück” der Gruppe der Studenten anzugehören ist auch hier die kostenlose Mastercard oder die kostenlose Visacard zu empfehlen… Ansonsten gibt es auch Western Union, die ich aber auch noch nicht benutzte. Viele meiner afrikanischen Freunde schwören drauf und es scheint auch zu funktionieren. Nur sind die Gebühren horrend…
Kann man auch Geld überweisen? Jepp. Man kann. Aber man sollte es nicht, vor allem wenn man ein Konto in Stadt X eröffnete (sagen wir mal während eine Auslandssemesters in China) und dann in Stadt Y umzieht um dort sein Auslandspraktikum zu machen. Warum? Weil die Banken zwar den gleichen Namen haben, aber sonst nichts miteinander zu tun haben. Nehmen wir mal an ihr wohnt in Frankfurt und überweist Geld auf euer Konto in Shanghai (oder eure Eltern machen das für euch). Die Überweisung erfolt dann z.B. von der Bank of China Frankfurt auf die Bank of China in Shanghai. Transferiert wird natürlich in Euro. Mittlerweile wohnt ihr aber in Peking, um dort an der Uni zu studieren. Was passiert? Das Geld wird euch in Euro auf euer Shanghai Konto gutgeschrieben. Nun dürft ihr nach Shanghai, oder euren Pass, mit einer Vollmacht und eurem Sparbuch, nach Shanghai an einen Freund schicken. Nichts gegen die chinesische Post, aber das würde ich nicht mal in Deutschland machen. Irgend jemand muss dann zur Bank of China gehen, bekommt Euros ausgezahlt! und wechselt diese dann in RBM um. Wie mühselig das ist könnt ihr im Eingangs erwähnten Absatz nachlesen. Meine Meinung? Finger weg von dieser “Lösung”…
Das war es schon, wenn noch jd. ne Frage oder Anmerkung hat freue ich mich über nen Kommentar, cheers, Sven
Und noch ein paar Links von Leidensgenossen ;-)
- Kim schreibt über die Problemchen als ausländischer Bankkunde in China (Kommentar eins ist auch ganz witzig)
- Die DKB preist das kostenlose Abheben mit eigenem Blog an
- Daniel hat die DKB Karte, aber Probleme nen Visaautomaten zu finden…
- und Michael aus Chongqing hatte die oben erwähnten Probleme mit der Kreditkartenzahlung…
Der Hunni ist übrigens von pnoeric, den Geldautomaten hab ich höchstpersönlich in Qingdao fotografiert!
July 24th, 2008 at 18:52 (#)
Hallo Sven!
bezüglich Deines Posts hab ich eine Frage.
Ich bin ab Anfang September für ein Jahr in Wuhan, China.
Wie läuft es genau mit der Kontoführung?
Ich habe von der HubeiDaxue ein Stipendium
inkl. einem “Taschengeld” von 800 Yuan/Monat
zugesichert bekommen. Dazu werde ich auch
von daheim aus unterstützt. Ich besitze ein
Online-Giro-Konto inkl. gebührenfreier Kreditkarte
die mir erlaubt weltweit kostenlos geld abzuheben.
Wäre es nun nötig ein chinesisches Konto zu eröffnen?
Oder werde ich sowieso eins von der Uni bekommen?
Und wenn ich mit der Kreditkarte abhebe fallen bloß
seitens der deutschen Bank keine Kosten an. Ich habe
aber mal gehört, dass die Bank im Ausland bei einer
Abhebung durchaus Gebühren verlangt.
Da ich gelesen habe, dass Du anscheinend gut Bescheid
weisst, hoffe ich, dass Du mir hier weiterhelfen kannst.
Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen.
Vielen Dank im Vorraus!
Beste Grüße aus München
Tonio Holl
July 24th, 2008 at 19:03 (#)
Hallo Tonio,
also zuerst mal zu deinem Stipendium (da fällt mir auch ein das ich auch mal einen Beitrag über China-Stipendien schreiben wollte ;-)):
In der Xinan Daxue in Beibei ist es so, dass man den Studenten ein Konto eröffnet. Dieses ist, in meiner ehemaligen Uni, eines der Chongqing Bank, weshalb ich einfach mal unterstelle das Du eine Karte der Hubei Bank, sollte selbige existieren, erhälst. Auf dieses werden dann jeweils am Monatsanfang die 800Kuai überwiesen werden.
Wenn deine Bank dir eine Kreditkarte mit kostenloser Abhebung zusicherte ist diese, in der Regel, auch kostenlos. Bei meiner eigenen Kreditkarte fallen KEINE Gebühren für die Abhebung an, bzw. diese werden von meinem Kreditinstitut übernommen. Das ist ja auch der Zweck der Sache ;-) Es sollte also in der Tat so sein das Du Brutto für Netto abheben kannst.
Solltest Du noch ein eigenes Konto eröffnen empfehle ich dir hierzu die Bank of China. Bei dieser und der Industrial Bank of China kannst Du auch in jedem Fall Geld mit deiner Karte abheben. Funktioniert, außer zum Monatsende, wenn mal wieder der Automat leer ist, da alle ihr Gehalt in Cash bekommen, eigentlich immer und die Automaten stellen automatisch eine Abfrage nach der gewünschten Sprache (english / chinesisch) zur Auwahl. Bei anderen als den beiden genannten Banken ein Konto zu eröffnen kann idR. problematisch werden, da Du als Ausländer bei den kleineren Banken kein Konto bekommen wirst. Ging mir neulich so als ich unsere Wasserrechnung mit Karte zahlen sollte und mir offenbart wurde das ich kein Konto aufmachen kann. Ein Henne / Ei Problem erster Güte, aber This is China ;-)
Ich würde außerdem noch eine zweite Karte in Betracht ziehen. Im Post ist glaub ich ein Link zu einem Anbieter der dir ne Studikarte für umme ausstellt. Der Teufel ist ein Eichhörnchen und eine Plastikkarte schnell kaputt, verloren, geklaut (letzteres habe ich zwar noch nie gehört, aber man weiß ja nie). Dann hast Du noch ein Backup!
Solltest Du, warum auch immer, Geld aus Deutschland erhalten, bietet es sich immer an eine Bank an deinem Wohnort zu konsultieren, sprich dort ein Konto aufzumachen. Es ist wie hier, wenn Du wie ich bei der Raiffeisenbank Hintertupfingen Kunde bist, und dann in Berlin Geld vom Konto abheben möchtest (am Schalter). Es geht regelmäßig nicht. Genau so ist es bei der Bank of China, die dir einen Betrag aus der Eurozone erst mal in Euro gutschreibt, dir diese dann in Euro auszahlt und dich diese dann umtauschen lässt. Bescheuert, aber es geht nicht anders. Sollte dann dein Konto in Beijing sein, kannst Du entweder deinen Pass und eine Vollmacht dahin schicken (Bad Idea) oder selbst aufschlagen und dein Geld auslösen. Alles andere wird nämlich nicht gehen…
Solltest Du noch ne Frage haben einfach melden!
Beste Grüße,
Sven
Ps: Danke für deine Email. Die Frage nach dem bloggen in China werde ich wohl als nächstes Thema aufgreifen. Schau also ab und an mal vorbei ;-)
October 20th, 2008 at 04:47 (#)
Hallo Sven, sehr gute Erklärung hast du hier aufgestellt. Ich will nur noch dazu sagen, dass Western Union schon recht preiswert ist, wenn man das mal durchrechnet (für größere Beträge)
Ich bezahle mit der Sparkassenkarte (Maestro) jedes Mal 5 Euro Gebühren. Das sind bei 2500 Yuan (einfacherhalber mal 250 Euro angenommen) 5 Euro pro Transaktion. Wenn ich nun z.B. 2500 Euro holen will, dann bezahle ich 50 Euro gebühren, Western Union schickt mir das für gerade mal 35 Euro rüber. Ok, bei Western Union braucht es dann noch jemanden, der das Geld zum WU-Schalter bringt, aber das bekomme ich für einen Eisbecher beim benachbarten Italiener erledigt ;-)
Gruß, Lutz
October 20th, 2008 at 08:36 (#)
Hi Lutz,
danke fuer den Kommentar und die sinnvolle Anmerkung. Ich habe, bis ich in China ankam, Western Union immer als zwielichtig betrachtet, haha. Die Gebuehren scheinen in der Tat, fuer groessere Ueberweisungen, in der Tat moderat zu sein!
Das mit dem Italiener gefaellt mir natuerlich am besten!
Ich fuer meinen Teil bevorzuge immer noch die Abhebung. Eine kostenlose Kreditkarte bekommste sowohl als Student als auch als Angehoeriger des arbeitenden Volkes. Da brauchste dann zwar meistens nen regelmaessigen Geldeingang, aber das man das danach nicht gleich per Dauerauftrag auf ein anderes Konto packen kann steht bei den meisten nicht drin.
Der Vorteil der EC / Kreditkartengeschichte ist auch der, dass ich gleich Renminbi in der Hand habe… Wenn Du mal in ner kleineren Stadt ne Stunde lang Geld tauscht dann weisst Du was ich meine.
Viele Gruesse aus Hong Kong,
Sven
October 20th, 2008 at 08:57 (#)
WU ist schon ok und von allen “Geldversendern” für mich wohl der beste, schon mal, das es in China in jeder größeren Stadt einen Western Union-Schalter in den Banken gibt.
Die wohl sicherste Methode ist eine Kreditkarte und eine EC-Karte in Kombination, falls eine mal nicht geht. Zur aller größten Not kann man ja noch 200 Euro Bares mitnehmen, damit kommt man dann auf jeden Fall ein Weilchen hin.
BTW: Zum Italiener schreibe ich dir mal noch eine Email ;-)
Gruß aus Shanghai,
Lutz
October 21st, 2008 at 19:56 (#)
Moin Lutz,
hört sich auf jeden Fall nicht schlecht an wenn man größere Mengen Geldes ausser Landes bringen muss ;-) Werde mal, privat, nachschauen wie das funktioniert!
Jepp. Volle Zustimmung. Mir ist auch schon die eine oder andere Kreditkarte (habe glaub ich 7 Stück, aber weiß nur von einer die Geheimzahl) abgeschifft und da steht man dann da wie der Depp…
Alternativ noch ein Konto bei der Bank of China und gut isses…
Die Italienermail beantworte ich dir morgen oder später, hab gut schmunzeln müssen ;-)
Was machst Du in Shanghai wenn man fragen darf?
Beste Grüße aus Chongqing,
Sven
October 22nd, 2008 at 04:35 (#)
Ja das sind so die kleinen Dinge, auf die wir hier aufpassen müssen ;-)
Western Union ist auf jeden Fall mal einen Blick wert. Die haben auch eine gute Adressliste, in der man die nächste Filiale finden kann. http://www.westernunion.com/info/agentLocator.asp?country=global
Gruß aus Shanghai, Lutz
October 22nd, 2008 at 07:27 (#)
Moin,
das stimmt. Es ist, zum Glück, nicht Deutschland.
Danke für den Link. Der nächste Western Union Partner ist von dem Kaff in dem ich geboren wurde in der Tat nur 14km weg! Dachte bislang immer ich müsste dazu nach Stuttgart, haha…
Beste Grüße aus Chongqing,
Sven
March 5th, 2009 at 13:40 (#)
Sehr schöne und vor allem ausführliche Beschreibung. Man könnte sich auch Geld über zwei Paypal-Konten, eins in Deutschland und eins in China, zusenden. Ich selbst habe es nie probiert, habe aber jemanden in Thailand getroffen, der sich so Geld aus Deutschland zusendet. Über die Gebühren kann ich nichts sagen… Am sinnvollsten sind aber wohl deutsche Konten mit denen man kostenlos Geld im Ausland abheben kann.
March 6th, 2009 at 07:54 (#)
Hi Sten,
wollte gerade schon in klugscheissermanier antworten “schau hier im Blog”. Eigentlich dachte ich das ich schon über das Paypal Problem geschrieben hätte. Es geht nämlich nicht. Schon ausprobiert ;-) Paypal Konten in China können nämlich nur RMB empfangen! Das Problem ist dabei aber, das Du vom deutschen aus keine Renminbi schicken kannst. Werde ich denächst noch einen Post zu tippern.
Ich hab mir gerade Geld per Western Union geschickt. Eine Katastrophe kann ich dir sagen, da meine Karte abgelaufen ist und ich die neue erst im April bekomme. Auch hierzu gibt es gleich nen Rotzpost, den ich trotz entzündeter Hand getippert hab. Die Wut musste ich mir von der Seele schreiben, haha.
Viele Grüße,
Mei Ling und Sven
March 6th, 2009 at 10:45 (#)
Freut mich, dass Du mich nicht mit einem “Schau hier im Blog!” abgefertigt hast. ;-) Ich bin davon ausgegangen, dass paypal nach aktuellem Kurs umrechnet. Wenn das nicht so ist, dann dürfte es in Thailand doch eigentlich auch nicht gehen und es funktioniert nur in Devisen-Währungen. Seltsam, was man mir dann erzählt hat.
Naja, ich wünsche Euch noch alles Gute und vor allem gute Besserung für Deine Hand.
March 6th, 2009 at 11:17 (#)
Ja, gute Besserung für deine Hand. Würde da mal eine Schreibpause einlegen oder Diktier-Software benutzen, jetzt hast du die Chance ;-)
March 7th, 2009 at 08:47 (#)
Moin zusammen,
@Sten: Ich dachte wirklich ich hätte dazu schon nen Post geschrieben. Dann hätte ich aber mit Link zu dem geantwortet!
Bei Thailand bin ich mir nicht sicher, da ich da noch nie war und somit nicht in die Verlegenheit kam mir Geld da hin zu schicken, aber China geht definitiv nicht! Da haben wir alle Varianten ausprobiert. Für ein Paypal Konto hier brauchste ne Chinesische ID (haben dann Mei Lings genommen) usw. Außerdem MUSS die Währung zwingend RMB sein. Das geht also in die Hosen…
@Lutz: Wie gesagt, Diktier-Software hab ich mir schon lange überlegt. Werde ich demnächst mal austesten!
@all: besten Dank. Heute geht es schon wieder einigermaßen, aber noch ein paar Tastaturanschläge und ich weiß das es wieder zu pochen beginnt ;-)
Von dem her, genug der Worte!
Sven
March 10th, 2009 at 08:39 (#)
Man kann doch in China auch ein Dollar-Konto eröffnen, dann ist’s kein Problem? Hab’ auch schon öfters Geld nach China schicken müssen, z.B. um nen Flug zu zahlen oder so^^
March 10th, 2009 at 08:48 (#)
bleibt vielleich anzufügen, dass einem die Bank bei einem solchen anruft und man übers Telefon die Dollar in Yuan wechseln kann (hab’ ich in meiner Schreibwut vergessen xD)
Expat mit 6000€ Monatsgehalt wär’ natürlich ein nettes Berufsziel xD
Das ist ja schon in Europa nicht schlecht, aber in China rockt das ja hart^^
March 10th, 2009 at 11:26 (#)
Moinsen,
ich hab bislang nur per Western Union Geld überwiesen, was beides mal total in die Hosen ging ;-) Beim letzten mal hatte ich, ich war mal wieder auf Durchreise am Computer, den Nachnamen beim Vornamen und den Vornamen beim Nachnamen eingegeben. Das ist halt das Problem mit der Chinesischen “Nachname + Vorname” Geschichte. Da kommt man schnell ins Schleudern… Danach hat man mir das gefixt, aber es war natürlich noch immer ein Leerzeichen in Mei Lings Vornamen, weshalb der Computer bei der Bank nur Mei ausgespuckt hat. Also nochmals anrufen und freundlichst bitten dies zu ändern. Ätzend ist gar kein Ausdruck ;-)
Was mir ein Freund, der mal von der Bank of China Frankfurt Geld auf sein Chinesisisches Konto überwiesen hatte (Euros) war, dass das Geld in einem Euro Konto in Shanghai geführt wurde. Da musste er dann seinen Pass mit Vollmacht hin schicken (er lebte derweil nämlich in Beijing und musste dort seine Studiengebühren bezahlen) und es dann wechseln lassen und auf sein Renminbi Konto einzahlen. Das kann einem wirklich den Tag vermasseln…
Von 6K im Monat träume ich auch noch, aber auch hier gilt es abzuwarten. Damit kann man in China wirklich leben wie Gott in Frankreich, wenn man nicht, des Status wegen, genötigt wird eine dementsprechende Wohnung zu mieten. War gestern auf ner Website auf der es “Unterkünfte” gab die genau diese 6K€ (genau gesagt fast sieben) im Monat an Miete kosteten. Da ist das Megagehalt dann auch schnell aufgefressen. Hat man dann noch Kinder, die natürlich die Deutsche Schule besuchen, ist das Gehalt auch schneller wieder weg wie man es verdient hat.
Viele Grüße,
Sven
June 24th, 2010 at 13:11 (#)
Hallo zusammen,
wie ist das denn mit Transferkosten. In Deutschland muss man teilweise Gebührn für Auslandsüberweisungen bezahlen, egal ob ein- oder ausgehende.
Wie sieht es aus mit BOC nehmen die auch etwas für den Erhalt.
Gehe nächsten Monat zurück um mein Studium zu beginnen, bin aber jetzt schon nervlich am Ende wenn ich mir denke ein Konto in € aufmachen zu müssen und dann monatlich Geld wechseln, einzahlen, überweisen und bar anschleppen..
Einer dieser unnötige- Arbeitsplätze- Menschen:
“zieh eine Nummer.”
Ich: die Bank ist leer.
er: ZIEH EINE NUMMER!
wenns ihn glücklich macht..gut dass die schon min. 10# weiter waren!
June 24th, 2010 at 14:14 (#)
Moin Malina,
die nehmen sicherlich was ;-) Meine Empfehlung ist die, dass Du rechts oben auf den zappelnden Button klickst und dir ne Barclays Kreditkarte holst. Für Studis ist damit nämlich kostenloses Abheben möglich! Danach kostet es ein Schweinegeld, aber man kann dir Karten ja kündigen…
Würde es mir sparen, was Du wörtlich nehmen darfst, jeden Monat Euro zu überweisen! Das kostet ein Vermögen. Entweder einen dicken Batzen Euro mitnehmen, tauschen, einzahlen und mit der BOC Karte abheben oder aber ne Kreditkarte für Studenten, mit kostenloser Abhebung holen. Western Union ist übrigens in der Regel auch günstiger und vor allem schneller als Auslandsüberweisungen! Da lass ich mir das Formular auch immer ausfüllen und drück mich lieber vor der Eingangstüre rum ;-)
Wenn ich zur BOC gehe, sieht das so aus:
1) Ach, lange nicht gesehen, lass uns erst mal eine Rauchen
2) Was brauchst Du?
3) Eine andere Angestellte wird herangewunken, nimmt meinen Pass und meine Euro mit, bringt mir das Formular zum Ausfüllen und später mein Geld. Bis dahin hab ich noch zwei Zigaretten mit dem Chef geraucht ;-)
Bin aber meistens zu faul so weit zu laufen, da die BOC mit dem Sonderservice näher an unserer alten Wohnung lag…
Wo geht´s hin?
Cheers
Sven
June 28th, 2010 at 08:01 (#)
@Malina: Kannst ja auch gleich mal 5000 Euro mit dem Flieger mitbringen, aus das chinesische Konto einzahlen, umtauschen und fertig. wenn du so viel locker machen kannst sparst du dir auf jeden Fall massig Gebühren und bist in China immer flüssig. Im Urlaub kann man dann ja noch mal Nachschlag mitbringen…kommt ja auch darauf an, wie lange du hier bleibst, bei 6 Monaten, denke ich, reichen 5000 Euro doch dicke aus…Wenn Besuch kommt, Geld mitbringen, so reißt der Strom auch nicht ab.
@Sven: Und bei dir? alles senkrecht in Chongqing
July 2nd, 2010 at 18:14 (#)
Moin Lutz,
bevor ich mit 5K€ in den Flieger steige, würde ich mir lieber ne Kreditkarte mit kostenloser Abhebung besorgen ;-)
Heiß ist es hier. Richtig heiß. Sonst ist aber alles in Butter. Und selbst? Was macht Shanghai und die Expo? Eventuell schau ich sie mir mal mit Meiling an. Dann geb ich natürlich kurz Bescheid. Bin zwar kein Fan der Küche in SH, aber evt. lässt sich ja ein schnelles Bierchen einrichten ;-)
Lg
Sven
July 2nd, 2010 at 18:39 (#)
Alles in Butter, die Hitze hat uns in Griff und die EXPO macht Shanghai wohl zur sichersten Stadt der Welt ;-)
Ich würde mich freuen, wenn wir uns treffen könnten. Die EXPO sollte man sich schon mal anschauen, wenn man in Shanghai ist. Ich werde wohl auch noch 2-3x gehen. Die Küche in Shanghai ist international, da braucht man nicht unbedingt lokales Essen zu bestellen. Wir werden schon was gutes finden, deutsch, thailändisch, indisch, kantonesisch, scharf aus Sizhuan…alles da.
Gruß, Lutz
July 2nd, 2010 at 21:47 (#)
hallo,
ja letztes Jahr in Harbin hätte das alles sicher geklappt aber die nächsten 6 Jahre soll ich in Peking sitzen und nicht jeden Monat hier vorbeikommen- ja Harbin ist halt kalt!
Also suche eher eine Langzeitlösung..
July 6th, 2010 at 03:18 (#)
Moinsen,
bevor ich mich um 9.15Uhr ablege kurz die Antwort ;-)
So muss das sein. Nachdem man hier letztes Jahr “aufräumte” ist das Gefühl der Sicherheit verschwunden. Macht mir zwar nichts, aber früher war doch alles besser. Die Bösen Jungs und die “Guten” von der Polizei alle im Telefonspeicher bzw. in unserer Bar oder wir bei denen, wesentlich weniger Prügeleien in Kneipen usw.
Hör mir auf mit Sichuankücher außerhalb von CQ und Sichuan selbst. Mein Kumpel Xiao Bo, tätowierer aus Beijing, schleppt mich jedes mal wenn ich dort bin in ein “Sichuanrestaurant” und erzählt mir dabei jedes mal wie scharf es doch wäre. Das hat so viel mit der hiesigen Küche zu tun wie Pizza in Deutschland, haha. Aber ich bin bekanntlich flexibel!
Beste Grüße
Sven
July 6th, 2010 at 03:20 (#)
Moinsen,
6 Jahre??? Was ist das für ein Job wenn man fragen darf? Auswärtiges Amt wären max. 3 Jahre, wenn ich mit dem Rotationsprinzip richtig liege. Achtung, eine Warnung am Rande, ab besagten 3 Jahren setzt die so genannte Verbuschung ein. Danach kannste fast nicht mehr zurück nach Deutschland ;-) Ich weiß von was ich rede. Bin zwar erst 3,5 Jahre oder so hier, aber hab vorher schon lange genug im Ausland gelebt, um mich in der “Heimat” nicht mehr zurecht zu finden!
Wie gesagt, hol dir ne Kreditkarte mit kostenloser Abhebung! Wenn Du dann was extra brauchst, einfach ne andere Kreditkarte vom dt. Konto bei Western Union hinterlegen. So haste innerhalb von 15 Minuten die Kohle hier. Funktioniert wunderbar und kostet, wenn man es online macht, auch weniger als wenn man abheben würde!
Aber ich denke mal, dass die 6 Jahre irgend eine Art von Gehalt fließen wird…
Beste Grüße
Sven
June 17th, 2011 at 10:52 (#)
Lieber Sven, das ist ein echt toller Blog hier!
Aber eine Frage habe ich doch noch…ich muss in Shanghai 4 Monatsmieten direkt bar bezahlen, das heißt, ich kann das Geld nicht von der Bank abheben, richtig? Wie mache ich das denn dann? Das sollten so an die 1200 Euro sein, also 12ooo-13000 renminbi.
Und wie bezahle ich Strom- und Wasserkosten?
Vielen Dank schonmal für deine Antwort!
Liebe Grüße
Sina
June 19th, 2011 at 06:31 (#)
Moin Sina,
Du kannst bei der Bank of China z.B. an 3 Tagen jeweils 2x 2.500RMB abheben, wenn deine Karte kein Limit hat ;-)
Ansonsten kannst Du es einfach von jd. in Deutschland per Western Union schicken lassen. Das geht ohne Probleme.
Ist in 10 Sekunden da.
Wasser und Strom zahlste normal danach. In der Regel jeden Monat. Da kommt einer und kassiert. Oder Du brauchst ne Wasser und Stromkarte. Das ist verschieden.
Frage beantwortet?
Wenn nicht einfach nochmals melden.
LG aus Guangzhou
Sven
June 20th, 2011 at 10:42 (#)
Liueber Sven,
schonmal vielen Dank für dein Antwort!
Ich habe letztens versucht mit einen Raum zu reservieren per Telefon. Meine chinesischen Sprachkenntnisse lassen doch leider sehr zu wünschen übrig, was das ganze also recht schwer werden ließ. Ich wurde dann auf die E Mail adresse verwiesen, aber hier meldet man sich vll ein-zweimal in 2 Wochen.
Ich habe jetzt eine Bankverbindung bekommen, soll die 2000 renminbi deposit bezahlen und hätte somit ein Zimmer. Aber ich weiß nicht, ob deren KOnto auch Euro nimmt. Das ist irgendwie alles ziemlich schwierig. Ich soll nach der Überweisung die Kopie von meinem receipt dort hinschicken.
Und ich mag eigentlich nicht ohne ein sicheres Zimmer dorthin reisen, wenn ich 5 Monate da bin.
Ich wollte ins Tohee WOhnheim in der Nähe der Fudan. Ich überlege nur…Immatrikulation ist am 29.8. ich werde schon am 23.8. da sein. Vielleicht würds auch reichen einfach so hinzugehen, ich denke mal eine Woche vorher sollten dort noch Zimmer frei sein oder hast du damit irgendwelche ERfahrungen gemacht bisher?
Und wegen der Strom- und Wasserkosten. ich hab mal gelesen, dass man die in Supermärkten bar bezahlt?
LG (noch) aus Deutschland :)
Sina
June 20th, 2011 at 10:48 (#)
Ah und noch was, auch wenns hier nicht reinpasst….geht eigentlich facebook? oder gibt es da eine gute möglichkeit die blockierung in china zu umgehen? weil ich glaube 5 monate ohne facebook wird hart
June 25th, 2011 at 06:29 (#)
Moin Sina,
sorry, bin gerade im Urlaub und da schau ich hier eher nicht rein ;-)
Also: Konten werden in RMB ODER Euro geführt. Wenn Du Euros nach China transferierst, wird in der Regel automatisch ein Eurokonto angelegt und das Geld muss vom Inhaber am Standort der Bank getauscht werden. Wenn es denn geht. Ist es eine kleinere Bank, wird das schief gehen. Auch würde ich es mir 2x überlegen ob ich den Betrag einfach so im Voraus zahlen würde. Das würde ich nicht mal in DE machen. Zimmer bekommt man in der Regel ohne Probleme. Schau mal auf Chinaseite.de oder Schanghai.com nach und frag ob nicht jemand ein Zimmer hätte. Da findet sich immer was. Die Zwischenzeit lässt sich gut mit Hostel, Couchsurfing oder Hotel überbrücken…
Zimmer vorab geht eigentlich immer. Du musst ja ins Waiban, also ins Auslandsamt und dort wird man dir gerne eines aufschwätzen. Nur sind die in der Regel sauteuer. Hier in Beibei zahlste für ein Einzelzimmer mit 15m² mehr als wir für unsere 190m² Wohnung mit 2 Bädern und 4 Schlafzimmern zahlten…
Strom und Wasser kommt drauf an. Das ist unterschiedlich. Es gibt aber in der Tat Strom und Wasserkarten die man Prepaid bezahlt. Das kann dir aber der Vermieter genauer sagen ;-)
Viel Spaß
LG
Sven
June 25th, 2011 at 06:31 (#)
Moin,
Facebook ging hier noch nie. Genauso wie Youtube und Co. Hat auch seine Vorteile ;-)
Es gibt Witopia. Wenn Du da praktikumchina als Code eingibst, dürfteste 10% Rabatt bekommen. Keine Ahnung ob der Code noch geht!
Ob damit FB geht weiß ich allerdings nicht. Ich benutze es erst seit kurzem und auch nur weil ich mein Geld mit sowas verdiene.
LG
Sven
July 17th, 2011 at 11:19 (#)
Hey Sven,
ich schon wieder. Wie siehts eigentlich mit Kosten aus? Ich hab im Monat etwa 250 Euro zur Verfügung, da der Rest sicherlich für Miete draufgeht.
Kommt man da gut mit aus oder ist das für Shanghai knapp bemessen? Ich würd dazu gern mal eine Einschätzung hören.
Liebe Grüße,
Sina
July 17th, 2011 at 11:42 (#)
Moin Sina,
250€ entsprechen ca. 2.100RMB. Der Kurs wird sicherlich nicht besser werden, also gehen wir mal von 2K RMB / Monat aus. Das macht pro Tag, bei vereinfachten 30 Tagen, ca. 60RMB aus. Dafür bekommst Du das folgende (ich kommme gerade aus Shanghai):
0,85 Bier in einer Kneipe in der City.
Ausgehen kann dir schon an einem einzigen Abend, ohne Probleme und Kopfschmerzen am nächsten Tag, den o.g. Betrag aus der Tasche ziehen. War mit Meiling vorgstern beim Thai, was mit Service-Charge 450RMB kostete. Dazu kamen dann nochmals 170RMB für nen Pitcher Bier und ca. 40 RMB für Taxikosten. Die 300RMB pro Nacht im Hotel sparste dir ja, da Du ne eigene Wohnung bzw. ein Zimmer mieten willst.
Ca. 10 Portionen BILLIGE Nudeln
Wenn Du, wie ich, eher auf Streetfood (vorgestern war unser letzter gemeinsamer Abend vor unserer Abreise), kommst Du günstig weg. Gleiches gilt auch fürs Ausgehen. Ich bin auch eher ein Freund von Absteigen in den Vororten, aber selbst dort kostet das Bier mehr als die 5RMB die man in Chongqing bzw. Beibei wo wir wohnten ausgeben musste…
200+ U-Bahn Fahrten…
Ich bin zwar kein Fan des Public Transport in Shanghai, da der oft schon um 10Uhr Abends die Borsteine hochklappt (pass da ja drauf auf wenn Du am WE feiern gehen willst!), aber er ist günstig wie sonst was…
Das war alles mehr ironisch zu lesen. Hoffe das passt ;-) Du kannst natürlich mit 250Euro auskommen, aber das hängt von deinen Gewohnheiten ab. Und glaub es mir, in Shanghai gibt es genügend Gelegenheiten sein Geld unter die Leute zu bringen! 1x auf den Fernsehturm bzw. den IFC Tower hinten dran == 18€ weg. Dann mal ein Burger bei KFC, weil einem das Essen, was meiner Meinung nach in Shanghai eine Katastrophe ist, 3€ usw. Es summiert sich.
Schick mal ein Update wenn Du dort bist!
LG
Sven, der seit 2h wieder in Karlsruhe ist und vorhin schon in der Buchhandlung Reisezeitungen in der Hand hatte ;-)
July 18th, 2011 at 18:19 (#)
Lieber lieber Sven,
du rettest mir hier mehrfach das Leben.
Also feiern gehen am WE ist sicher mal drin, aber ich kann halt nicht mit Geld um mich werfen, das war aber nicht der Plan.
Wenn ich mit dem Zimmer/der Wohnung Glück habe, hab ich vll noch 50 Euro mehr im Monat, ich drück mir mal selbst die Daumen ;)
Ich meld mich auf jeden Fall, wenn ich da bin, du Reiseversessener :)
LG, Sina
July 18th, 2011 at 19:24 (#)
Liebe Sina,
all right! Nur keinen Stress. Wie gesagt, kommt immer drauf an was man macht.
Man kann sich auch ohne Probleme bei 7/11 ein paar Bierchen holen und sich dann
raus setzen. Die ganzen schicken Clubs sind eh austauschbar. Glaubs mir, ich war schon
auf fast allen Kontinenten in den vermeintlich besten Läden und hatte selbst 2 Jahre lang
Gastro in Chongqing…
All right!
Viel Spaß schon mal,
LG
Sven
July 21st, 2011 at 08:40 (#)
Ich schon wieder^^
Hast du vll noch eine gute Idee wo ich mich nach ner Wohnung erkundigen könnte? Ich kenne nur smartshanghai.com, aber ich hab ein wenig Schiss, dass die günstigen Wohnungen alle schon weg sind, wenn ich da am 23ten ankomme.
Und mein chinesisch reicht nicht aus, um mich bei ner Agency zu melden. Die würden mich da einfach locker abzocken.
LG, Sina
July 21st, 2011 at 09:58 (#)
Moin Sina,
abgezockt wirste wahrscheinlich so oder so, hehe. Geh mal auf Schanghai.com und poste dort was oder versuch es bei den Kollegen von ChinaSeite.de in deren Forum. Es gibt immer Studis oder Praktikanten die weg gehen und ein Zimmer (günstiger als eine Wohnung und eventuell auch Sozialkontakte) vermieten.
LG
Sven
July 22nd, 2011 at 10:50 (#)
Hey Sven,
tohee.com :) ich hab dort ein Zimmer bekommen. Und meine Kommilitonin, die schon da war, hat von diesem “Wohnheim” ziemlich geschwärmt :) Also, alles gut! Ich überweise denen jetzt doch das Geld, scheint mir eine seriöse Angelegenheit zu sein.
Und die Geldfrage hat sich somit auch geklärt. Ich hab mindestens 300 Euro im Monat über, also…alles top :) Und ich freu mich wie’n Keks^^
Und du? Hälst dus in D aus oder willst du am liebsten schon wieder in CHina sein?
LG, Sina
July 22nd, 2011 at 17:13 (#)
Moinsen,
Ende gut, alles gut, hehe. Hatte in China schon mehr Wohnungen und Zimmer als die meisten Mitbürger in ihrem kompletten Leben mieten werden. Irgendwie erschreckend. Das beantwortet auch die Frage wo ich im Moment lieber wäre. Muss noch ein paar Dinge hier erledigen und dann denke ich in aller Ruhe drüber nach ein Büro in Asien aufzumachen. Wo weiß ich allerdings noch nicht genau. Wäre auch gerne wieder mal nach Südamerika gegangen, aber da sind mir die Distanzen nach Asien zu weit. Aber das wartet auf mich und rennt nicht weg, hehe.
Wann fliegste?
LG
Sven
July 25th, 2011 at 10:29 (#)
Hey Sven,
ich flieg am 22.8. los, das heißt ab dem 23ten China pur. :-)
Ich hoffe nur, dass die Auslandsüberweisung klappt, aber der “service” vom Wohnheim meint, dass eine Euro Überweisung auch funktioniert. Ich bete.
Südamerika klingt auch gut, aber Entfernung, du hast recht. Das muss man ja immer mit einkalkulieren.
Ich drück dir die Daumen, dass es für dich bald wieder in die große weite Welt geht :)
LG,
Sina
July 26th, 2011 at 12:26 (#)
Moin Sina,
beneidenswert. Wie gesagt, Südamerika läuft nicht weg. Hab vor Jahren mal in Sao Paolo gelebt. Nett.
Das auf jeden Fall. Ich hab es ja selbst in der Hand. Visum holen, Flug buchen, abhauen.
LG
Sven
July 30th, 2011 at 10:45 (#)
Hey Sven,
das klingt auch wunderbar. Ich muss auch noch so viel von der Welt sehen, aber das muss warten bis ich Geld und Zeit dafür habe.
Ich werd auf jeden Fall nochmal berichten, wie die Überweisung lief. Auf jeden Fall war der Kontoname richtig angegeben und diese Codes, die dort angegeben werden müssen, auch. Ich hab nur Schiss, dass das Geld in der Versenkung verschwindet und in China nicht ankommt, aber auch nicht zurück überwiesen werden kann! Schlimm! Die einzige Situation, in der man das sehr geordnete Deutschland loben kann, hier herrschen Zucht und Ordnung ;)
Ich drück dir die Daumen, dass bei dir alles so läuft wie dus dir wünschst!
LG,
Sina
July 30th, 2011 at 12:31 (#)
Moin,
ein Zielkonflikt erster Güte. Du wirst in deinem Leben ENTWEDER Geld ODER Zeit haben! Beides gleichzeitig ist fast utopisch ;-)
Von dem her einfach den Rucksack packen und losziehen…
Sehr gut. Das wird schon schief gehen ;-) Überweisungen in China sind der Knaller. Das Geld ist wirklich in der nächsten Sekunde da.
Das ist wie in diesen Terroristenfilmen, wo 200 Mio. US$ am einen Computer überwiesen werden und dann der Banker am Telefon den
Eingang bestätigt…
Es wird leider nicht so laufen, aber auch damit komm ich zurecht. Wäre es immer nach meinem Gusto, wäre die gewisse Würze weg, hehe.
Dir auf jeden Fall viel Spaß! Vielleicht sieht man sich ja mal in Shanghai…
LG
Sven
August 1st, 2011 at 13:32 (#)
Hey Sven,
stimmt, wenn alles wie geplant läuft wärs wirklich SUPER öde.
Und falls du zwischen dem 22.8. und dem 18.1. in Shanghai sein solltest, meld dich einfach, dann trifft man sich zum essen oder so :)
Eine hoffentlich letzte Frage hab ich aber noch. Kennst du dich mit Kreditkarten aus?
Falls ja: Ich muss da in China ja diese 1300€ tuition bezahlen, habe aber eine Tageslimit von 500€ auf der Karte. Was genau heißt das jetzt? Dass ich nur 500 € bezahlen kann oder gilt das nur für Bargeldabhebungen in der Bank? Ich google mich dumm und dämlich, finde aber immer nur widersprüchliche Antworten.
LG,
Sina
August 1st, 2011 at 15:33 (#)
Moinsen,
ganz kurz, ich bin regelmäßig in Shanghai. Wenn ich dran denke schick ich dir ne Mail!
Abhebungsgebühr bedeute, dass Du 3x zur BOC gehen darfst und dir jeweils ca. 4.700RMB ziehen darfst.
Das kommt unters Kopfkissen und dann bekommen es die Jungs und Mödels vom Waiban.
Warum ist das so teuer??
LG
Sven
August 1st, 2011 at 20:33 (#)
Tja, Unis in China halt.
Genau, falls du dran denkst schreib einfach :) Ich hab natürlich auch aufgerundet, es sind eher 1100. Aber wie das so ist…horrende Studiengebühren im Ausland.
Bin immer noch gespannt, ob meine Überweisung auf das chinesische Konto der Unterkunft funktioniert hat, hab von denen nix mehr gehört.
LG, Sina
August 2nd, 2011 at 17:34 (#)
Moinsen,
war mit dem DAAD auf Reisen ;) Das einzige mal das ich von Studiengebühren hörte, war als mir die Arschlöchr vom Waiban (Ausländeramt) kein Visum bzw. keine Einladung geben wollten, da die Erneuerung noch nicht bestätigt war. Da sollte ich dann Vorkasse bezahlen ;-)
LG
Sven
August 2nd, 2011 at 19:15 (#)
Hey!
Super Tipps, die auf dieser Seite stehen.
Bin die nächsten drei Wochen zu zweit in China unterwegs (Shanghai – Chengdu – Peking um die Route grob zu beschreiben) und hätte noch eine Frage bzgl. Geld abheben.
Als DKB-Kunde gehe ich davon aus, kostenlos in China Geld abheben zu können.
Nach den Informationen, die ich auf dieser Seite gelesen habe, sollte man möglichst alles in bar zahlen. Stimmt das?
Meine Sorge ist es, in China am Geldautomat zu stehen und nichts zu verstehen, da alles in Chinesisch steht und nichts in Englisch. Kannst du dem zustimmen? Gibt es Unterschiede zwischen Stadt und Land? Sind in China alle Geldautomaten gleich strukturiert? Nicht dass ich den Button drücke, der dann den Automaten anweist, meine Visa Card einzuziehen.
Danke für die Kommentare oder Antworten.
Viele Grüße, Wolfgang
August 3rd, 2011 at 10:54 (#)
Moin Wolfgang,
bin gerade busy, aber hier kurz die Antwort:
Es geht. Überall. Fast überall ;-)
Mit DBK kannste in der Regel wirklich überall kostenlos abheben. Nimm lieber noch ne EC Karte mit.
Das ist so ne Art Back-Up. Mit Karte zahlen geht aber fast nirgends. Gut, in Shanghai in den teuren Restaurants und
Hotels, aber sonst nirgends. Dafür ist dann der Cash da.
Hoffe das passt, viel Spaß!
Cheers
Sven
August 4th, 2011 at 19:35 (#)
Vielen Dank für die Antwort!
Aber was ist mit den Geldautomaten? Wo ist “Auszahlung”?
Danke!
August 6th, 2011 at 02:27 (#)
Da steht “Withdrawal”. Danach Savings oder Credit Account, Betrag auswählen und Geld entnehmen ;-)
PS: Habe glaub die Frage nicht verstanden… Bank of China bekommste 2x 2.500RMB, ICBC 2.000 RMB und bei den meisten anderen auch zwischen 1 und 2K RMB je Tag. Danach ist Schicht. Man kann aber natürlich so lange die Bank wechseln bis das DKB Limit erreicht ist…
August 9th, 2011 at 02:33 (#)
Hey Sven,
ich muss dich nochmal nerven. Ich hab ja Geld nach China überwiesen, das immer noch nicht angekomment ist.Da ich stark vermute, dass dein chinesisch recht gut ist würdest du vll wenn ich in China bin und du auch da mit mir zur Bank gehen um zu gucken wo das Geld geblieben ist? Ich alleine kann das niemals regen, viel zu große sprachliche Barrieren vermute ich mal. Und die vom Wohnheim zeigen sich momentan nicht sonderlich kooperativ. Schlimm sowas!
Liebe Grüße und ich hoffe du hast im MOment nicht allzu viel Stress.
Sina
P.S: Und sei froh, dass du über DAAD da warst, hätte ich mich eher gekümmert, hätte ich vll wenigstens Selbstzahler bekommen^^
August 9th, 2011 at 11:35 (#)
Moinsen,
ich bin vor Oktober leider nicht in der VR ;-)
Zu busy hier mit meinem Geschäft…
Das bekommste schon hin, hehe. Die haben immer jd. der English
spricht. Alternativ jemanden vom Ausländeramt einspannen. Die sind
hilfsbereiter als man immer hört.
Hatte auch “nur” das Selbstzahlerprogramm. Da ich Chinesisch studierte
achtete man nämlich auf die Chinesischkenntnisse und die waren vorher
mehr als Grotte. Mittlerweile steck ich aber so ziemlich jeden der mit mir
studierte mehr als in den Sack!
Viel Erfolg und liebe Grüße zurück
Sven
August 14th, 2011 at 14:08 (#)
Hey Sven!
Alles geklärt, Unterkunft gebongt, jetzt muss ich nur noch Sportmöglichkeiten finden ;)
Schade, aber ich bin bis Januar da, ich werd hier ab und zu mal reinschauen. Vielleicht sieht man sich dann doch mal!
LG, Sina
August 14th, 2011 at 14:58 (#)
Moinsen,
nice. Wie gesagt, ich dürfte so im Oktober aufschlagen und Meiling wohnt ja jetzt in Hangzhou, was fast neben Shanghai liegt.
LG und schon mal viel Spaß
Sven
August 21st, 2011 at 12:52 (#)
Cool wärs definitiv, dann lern ich wenigstens mal die richtige chinesische Seite kennen :)
Dann vll bis Oktober und viel Erfolg mit deinen ganzen Arbeitsplänen!
LG und danke!
Sina
August 21st, 2011 at 21:35 (#)
Moinsen,
wohlst. Obwohl man da in Shanghai schon suchen muss, hehe.
Bin gerade am Arbeiten. Das beantwortet die Frage.
LG und gute Reise!
Sven
August 30th, 2011 at 03:17 (#)
Hey Sven,
bin nun eine Woche hier und hab nachher meinen Einstufungstest. Freu mich schon drauf, wenn ich endlich näher an der Uni wohne.
Du hast recht, eine typische chinesische Seite in Shanghai zu finden ist wirklich nicht leicht. Und im Studentenviertel…da isset teurer als hier!
Viele Grüße und ich hoffe wie immer, du arbeitest dich nicht kaputt!
Sina
August 31st, 2011 at 19:38 (#)
Moinsen,
nice. Ja, Shanghai hat seine netten Seiten. Und auch die Teuren. Das dauert nen Moment bis Du weißt wo es günstiges Bier gibt ;) Hab mal in London gewohnt und war glücklichst als ich ein Pub fand welches Bier für ein Pfund ausschenkte….
Viel Spaß! Ich liebe meinen Job, von dem her ist es keine Arbeit ;-)
LG
Sven
September 6th, 2011 at 17:32 (#)
Hey Sven,
die Uni hat begonnen und ist schwerer als erwartet, aber ich werde hier denke ich einiges lernen.
Ich hab jetzt nur ein Registrierungsproblem. Seit dem 1.9. wohne ich in einer Unterkunft, hier bin ich auch registriert, aber in der WOche vorher in dem Hostel weiß ich nicht, ob ich registriert war. Ich dachte die würden das übernehmen, aber scheinbar haben sie das nicht getan.
Jetzt ist die große Frage: was tun? Nachher komme ich nicht mehr aus China heraus!
Liebe Grüße,
Sina
P.S: Nice, dass dir dein Job Spaß macht, ich hoffe ich werde später auch eine der glücklichen sein, die ihre Arbeit nicht verabscheut ;)
September 8th, 2011 at 11:58 (#)
Moinsen,
die Registrierung wird nicht sooo schlimm gesehen. Ich war teilweise ein Jahr am Stück nirgends registriert ;-)
Bin dann, wenn ich ein neues Visum brauchte, einfach zur Polizei, hab ne Tasse Tee getrunken und dann hat das gepasst.
Die Unis in China sind halt wesentlich verschulter. Daran musste ich mich erst gewöhnen, bzw. tat es nie und schied dann irgendwann einfach aus.
Ja, im Moment macht es mir noch Spaß. Wechsele aber mein berufliches Umfeld mindestens so häufig wie meinen Wohnsitz und bei beidem steht bald
mal wieder Veränderung an!
Liebe Grüße zurück
Sven