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	<title>Praktikum in China - Meiling und Sven in der VR... &#187; Reiseberichte China</title>
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	<description>Ein weiterer WordPress-Blog</description>
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		<title>Zugfahren in China&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 06:26:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meiling &#38; Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reiseberichte China]]></category>
		<category><![CDATA[Backpacking]]></category>
		<category><![CDATA[Schnellzug China]]></category>
		<category><![CDATA[Zug fahren]]></category>
		<category><![CDATA[Zugfahrplan China]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich ja in den letzten Wochen ca. 10.000km in Chinesischen Zügen verbrachte beantworten wir heute doch mal die Frage wie das überhaupt funktioniert! Wie fährt man in China günstig mit dem Zug? Zuerst einmal muss man wissen wann einer fährt. Wer hätte es gedacht. Ich persönlich nutze dafür huochepiao.com, was auf Chinesisch zufällig auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich ja in den letzten Wochen ca. 10.000km in Chinesischen Zügen verbrachte beantworten wir heute doch mal die Frage wie das überhaupt funktioniert! Wie fährt man in China günstig mit dem Zug?<br />
<span id="more-1220"></span><br />
Zuerst einmal muss man wissen wann einer fährt. Wer hätte es gedacht. Ich persönlich nutze dafür <a href="http://www.huochepiao.com" target="_blank">huochepiao.com</a>, was auf Chinesisch zufällig auch Zugticket.com heißt ;-) Die Seite ist nicht nur hässlich wie die Nacht, sondern auch rein auf Chinesisch. Keine Ahnung warum, da man die paar Infos die es gibt in ein paar Stunden auf English übersetzen könnte, aber dem ist nunmal so!</p>
<p>Da ich ja kein Unmensch bin hier mal ein Screenshot mit Erklärungen, die ich für Freunde machte die uns letztes Jahr besuchten. Die kamen aus Shanghai und wollten, wer hätte es gedacht, nach Hangzhou:<br />
<a href="http://koswebdesign.de/wordpress/wp-content/2012/03/Zugerklaerung.jpg"><img src="http://koswebdesign.de/wordpress/wp-content/2012/03/Zugerklaerung-300x210.jpg" alt="Zug fahren in China..." title="Zugerklaerung" width="300" height="210" class="alignnone size-medium wp-image-1221" /></a></p>
<p><strong>Was gibt es aber für Züge?</strong><br />
Es gibt langsame, so genannte Man-Che, die eine gefühlte Ewigkeit brauchen. Die sind aber eine gute Option wenn man mal eine weitere Strecke zurücklegen muss. Wir bzw. ich schauen dann immer wann es einen Nachtzug gibt und buchen und im Schlafwagen ein. Damit kommt man sehr bequem von A nach B und meistens liegt es auch unter dem Preis von Flugticket + Taxikosten zum bzw. vom Flughafen und Hotelübernachtung! Die Schlafwägen gibt es in zwei Klassen, wobei die Economyklasse in der Regel ausreichend ist! Dabei gilt es zu beachten, Chinesen sind, wie der Rest der Menschheit, von Natur aus Faul, dass das unterste Bett das teuerste ist. In der Holzklasse gibt es auf jeder Seite 3, in der Businessclass 2 Betten. Wie gesagt, die günstigere Klasse reicht!</p>
<p>Neben den Schlafwägen gibt es auch noch Sitzplätze und Stehplätze. Das ganze ist nicht so schlimm wie in Deutschland, da man, Verfügbarkeit vorausgesetzt, einen Platz zugeteilt bekommt! Auch ist es so, dass es Kontingente für Stehplätze gibt und danach keine Tickets mehr verkauft werden. So vermeidet man die Szenarien die es jedes Jahr in der westlichen Presse in die Nachrichten schaffen. Nämlich die von Zügen die fast geplatzt sind, weil sich noch Leute reindrängen mussten. Passiert in China nicht. Dafür kann es sein, dass zu Stoßzeiten wie den Golden Weeks, die Züge für Tage und Wochen ausgebucht sind. Mittlerweile kann man glaub ich bis zu 2 Wochen im Voraus kaufen, weshalb die 300Mio. Leute die zum Beispiel zum Frühlingsfest 1x durchs Land reisen nicht mehr komplett aufgefangen werden können. Da heißt es dann in den sauren Apfel zu beissen und sich ein Flugticket zu kaufen. Ansonsten bekommt man aber eigentlich immer einen Platz im Zug.</p>
<p>Unterwegs ist allerhand geboten. Man hat Personal welches Getränke und Essen verkauft (entspricht in etwa dem durchschnittlichen Geschmack eines Chinarestaurants in Deutschland &#8211; sprich der Koch würde in keinem normalen Restaurant eine Anstellung finden ;-)), heißes Wasser, wenn man intelligent war und sich seine Fertignudeln außerhalb des Zugs und am besten noch außerhalb des Bahnhofs gekauft hat und auch oft Zugpersonal welches irgendwelchen Mist mit durchaus witzigen Verkaufsshows an das reisende Volk bringen will.</p>
<p>Toiletten sind natürlich auch vorhanden und werden, mit zunehmender Länge der Reise, immer unansehnlicher. Da in den Schlafwägen weniger Leute fahren sind dort die Klos meistens etwas sauberer, wovon man aber nicht ausgehen sollte. Toilettenpapier ist aber in der Regel in allen Wägen Mangelware. Warum auch, da man es ja im Zug kaufen kann, hehe.</p>
<p>Zwischen dem letzten Wagen der Superholzklasse und den Economy-Schlafwagen findet sich dann auch ein Speisenwagen. Auch hier gilt das man nicht unbedingt die Krone Chinesischer Kochkunst erwarten sollte und, ganz dem Beispiel deutscher Staatsbetriebe, auch das Personal nicht unbedingt dem Beispiel des Smiley den man oft am Kragen der Uniform trägt, keine Folge leistet. Aber man überlebt. In der Regel.</p>
<p>Was passiert aber wenn ich mein Ticket gekauft habe? Du wartest. Normal ist es so, dass Du in einer Wartehalle auf die Ankunft des Zuges warten musst. Anders als in Deutschland wird man nämlich erst aufs bzw. ans Gleis gelassen wenn der Zug einfährt. Macht auch Sinn. Beim Einlass, bei dem es doch recht ruppig zugehen kann (keine Ahnung warum, da man ja entweder nen Sitzplatz oder nen Stehplatz hat [letztere kosten übrigens genauso viel ;-)]) wird dann zum ersten Mal das Ticket kontrolliert. Das selbe erfolgt normal wenn man in &#8220;seinen&#8221; Wagen will. Hat den Vorteil das nicht alle paar Minuten ein mehr oder weniger gut gelaunter &#8220;Schaffner&#8221; die rhetorische Aussage wiederholt das die Zugestiegenen doch bitte die Fahrscheine vorweisen mögen.</p>
<p>Nachdem der Zug sich dann in Bewegung setzt wird normal erst mal was gegessen. Das geht dann so weiter bis man in seiner jeweligen Destination ankommt. Mit Vorliebe gibt es besagte Fertignudeln, die kulinarisch noch eine Stufe unter dem liegen was man im Zug kaufen kann&#8230; Normal kommen alle paar Minuten Reinigungskräfte vorbei, da sich sonst der produzierte Müll bis unter die Decke der Abteile stapeln würde ;-)</p>
<p>Man schläft, spielt Karten oder trinkt, wobei die Reihenfolge je nach Präferenz unterschiedlich sein kann.</p>
<p>Muss ich aber in so einen langsamen Zug einsteigen? Nein. Es gibt mittlerweile Dong-Che und Gao-Tie, die fast gleich ausschauen. Als Regel kannst Du dir merken das ein Zug, je schneller er ist, umso teurer wird. Zudem wird auch die Schnauze länger, um die Geschwindigkeiten von weit über 300KM/h zu ermöglichen. Auch wird das Personal von Stufe zu Stufe nicht nur freundlicher, sondern meiner Meinung nach auch ansehnlicher. Das ist in etwa wie wenn man AirChina mit einer privaten Airline vergleicht ;-)</p>
<p>Was gibt es sonst noch zu beachten? Pass auf dein Ticket auf! In der Regel wird am Ankunftsort kontrolliert das man auch ein Ticket bis dort hat. Gerade in der Rush-Hour um das Spring-Festival könnte man aber sicherlich ein Ticket von einem näher gelegenen Bahnhof kaufen und sich eines für den Einstieg besorgen. Ein Schelm der Böses dabei denkt, hehe. In den Schlafzügen braucht man, ab und an, seinen Pass, wobei bei Chinesen immer die ID gefordert wird. Auch kommt es öfters mal vor das man von der Polizei, die eigentlich in jedem Zug mitfährt, kontrolliert wird, aber auch das ist halb so wild.</p>
<p>Genug der Worte, gute Reise,<br />
Sven</p>
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		<title>Drum pack&#039; ich meine Sachen und bin weg mein Kind&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 11:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meiling &#38; Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reiseberichte China]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst einmal der kurze Disclaimer das ich für diesen Post einen Hotelgutschein bekomme. Asche auf mein junges Haupt, aber ich konnte nicht nein sagen. Wie man aber weiß poste ich nicht um hier mein Geld zu verdienen, sondern stehe hinter dem was ich tippe! Back to Topic. Wie man ebenfalls wissen kann, bin ich ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst einmal der kurze Disclaimer das ich für diesen Post einen Hotelgutschein bekomme. Asche auf mein junges Haupt, aber ich konnte nicht nein sagen. Wie man aber weiß poste ich nicht um hier mein Geld zu verdienen, sondern stehe hinter dem was ich tippe!</p>
<p>Back to Topic. Wie man ebenfalls wissen kann, bin ich ein großer Freund davon meine Sachen zu packen und mich in andere Gefilde zu begeben. Wir beherbergen zwar ganz gerne Couchsurfer bei uns zu Hause, haben aber, wenn wir selbst mal wegfahren, doch ganz gerne unsere Ruhe. Wir sind beide in in Hangzhou ganz gut eingebunden und leben ja bereits in einer Touri-Hochburg. WENN wir mal wegfahren will ich dann max. ein paar Freunde zum Abendessen sehen will&#8230;<br />
<span id="more-1195"></span><br />
Das erste Gewinnspiel um was es hier gehen soll ist von HRS. Ich nutze den Service eigentlich nicht, da ich von der Konkurrenz ne App auf dem Telefon habe und auch sonst weiß wie ich an eine günstige und saubere Unterkunft komme, aber ein Hotelgutschein für 2 Personen ist nie weg. Meine Anmerkung an HRS wäre, dass ich gerne vorher wüsste ob es 1 Tag oder ein Monat ist ;-) Das sollte man ergänzen (da kommt wieder der berufliche Sven mit mir durch!). Das Angebot ist also sozusagen die Light-Variante von dem was ich hier praktiziere. Wer eh gerne über verschiedene Städte schreibt hat hier sicherlich gute Chancen einen oder mehrere (geht das?) Gutscheine abzuräumen. Von Freunden die auf HRS schwören weiß ich übrigens, dass die nicht nur günstig (!=billig) sind und dementsprechend auch die Hotels stimmig sein werden. Erst schreiben, dann packen, dann ein Wochenende (?) in einem schicken Hotel verbringen. Da habe ich mein Geld schon anstrengender verdient. <a href="http://www.hrs.de/hotel/stadtreporter/" target="_blank" rel="nofollow">Hier übrigens noch der Link</a>&#8230;<br />
Wie gesagt, konzeptionell hat die Seite noch Luft nach oben, aber grob funktioniert es wohl so, dass man seine Traumstadt wählt, ein paar warme Worte schreibt und das ganze dann bloggt. Nun noch den Link und die eigene E-Mail posten und gut isses. Wer kein Blog hat darf übrigens auch per twitter mitmachen (es gibt zwar auch noch einen Google+ Link [das ist mein "Lieblingsdienst"], aber da die Copy nichts drüber besagt würde ich mal lieber mit twitter arbeiten ;-)). <del datetime="2012-02-25T11:02:16+00:00">Warum man Facebook ignoriert weiß ich allerdings nicht zu sagen. Ich kenne die Reaktionen auf twitter Posts (+/- keine) und auf Facebook Postings und muss sagen das bei letzterem doch mehr los ist</del> Habe gerade die Seiten mal mit VPN angeschaut, was mich daran erinnerte wo ich lebe. Hinter der großen Firewall&#8230; Da sieht man nämlich keine Facebook Links und Boxen ;-)! Ich denke mal die Chancen etwas zu gewinnen dürften, gerade am Anfang, noch recht hoch sein. Ich überlege gerade schon mir noch ein fünftes Blog anzulegen, hehe. Da ich eh schon seit Jahren, auf eigene Kosten, aus dem Koffer lebe müsste ich mich nicht mal umstellen ;-)</p>
<p>Was auch nicht unbedingt verkehrt ist sind die Reiseblogger von Thomas Cook. Ich poste hier auf korn.cn ja meine Erlebnisse umsonst (zumindest unter pekuniären Gesichtspunkten [die 5€ im Monat die ich hier mit Google Adsense verdiene gehen für meine Domains wieder drauf]), aber der Gedanke für ein paar Blogposts einen Urlaub in eine exotische Destination zu gewinnen ist doch sexy. Vor allem weil ich nicht nur der &#8220;Vater&#8221; des Newsletters von Thomas Cook war sondern auch schon mal mit deren Low Cost Airline verreiste (gibt bzw. gab Lufthansa Meilen &#8211; ich bin mir nicht sicher ob es die Fliegenpreise noch gibt, da ich wie gesagt nicht unbedingt in Deutschland lebe und meistens nur mit Ad-Blocker surfe ;-)).<br />
Die Teilnahme an den Reisebloggern (übrigens <a href="http://www.thomascook.de/angebote/reisereporter/" target="_blank" rel="nofollow">hier</a> zu finden unter) ist eigentlich ziemlich einfach. Man klickt den Link, wählt aus welches Land einen interessiert (ich würde gerne mal nach Guinea Bissau, da ich da ne Menge Freunde habe) schreibt was nettes über seine Wunschdestination und reicht den Link ein. That&#8217;s it. Der Hauptknackpunkt ist eigentlich nur der, dass man ein eigenes Blog haben sollte. Gut, sonst fällt einem das bloggen doch schwer, hehe. Da ich im wahren Leben mein Geld im Internet verdiene finde ich es natürlich auch gelungen das man noch eine zweite Aktion, hat bei der man den Link im sozialen Netz kommuniziert. Glückwunsch. Ob es funktioniert weiß ich nicht zu beurteilen. Zudem hat das hier nichts zu suchen und wäre eher Thema für meine 3 geschäftlichen Blogs!</p>
<p>Genug der Worte, möge dir Fortuna gütlich gestimmt sein,<br />
cheers<br />
Sven</p>
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		<title>Eine Ode an die Chinesische Bahn&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 08:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meiling &#38; Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reiseberichte China]]></category>

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		<description><![CDATA[So, da die Schreiberkollegen von Spiegel Online den neuen Superschnellzug der Chinesen zerrissen haben, hier mal meine Meinung zum Chinesischen Bahnsystem. Inklusive einem Vergleich dessen, was einem im schönen Deutschland so erwartet&#8230; Zuerst einmal die Anmerkung, dass ich a) ich zitiere, &#8220;brainwashed&#8221; bin und b) schon bestimmt 10.000km in Chinesischen Zügen verbrachte. Die hat man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, da die Schreiberkollegen von <a href="http://www.spiegel.de/reise/staedte/0,1518,775346,00.html">Spiegel Online den neuen Superschnellzug der Chinesen zerrissen haben</a>, hier mal meine Meinung zum Chinesischen Bahnsystem. Inklusive einem Vergleich dessen, was einem im schönen Deutschland so erwartet&#8230;<br />
<span id="more-1027"></span><br />
Zuerst einmal die Anmerkung, dass ich a) ich zitiere, &#8220;brainwashed&#8221; bin und b) schon bestimmt 10.000km in Chinesischen Zügen verbrachte. Die hat man auch schnell auf der leider nicht vorhandenen Meilenkarte, da die Entfernungen gleich anders geartet sind.</p>
<p>Ich weiß also von was ich schreibe. Woher der Spiegel seine Infos hat, ist mir aber nicht unbedingt bewusst ;-) Wahrscheinlich eine Google Translate Übersetzung irgend eines Chinesischen Blogs, hehe.</p>
<p>Fakt ist, was mir auch zu Ohren kam, dass der neue Schnellzug noch ein paar Startprobleme hat. Das man sich hier auch nicht mit dem besten Krisenmanagement zeigte, kommt einem, als Bahnfahrer in Deutschland, auch bekannt vor. Doch zuerst mal ein paar Vergleiche zu Preisen und Buchungsmöglichkeiten.</p>
<p>Wenn ich in Deutschland Zug fahren will, gehe ich in der Regel an den Bahnhof, kaufe mir ein Ticket und nehme einfach den nächsten Zug. Früher reservierte ich online, da ich hier meinen Sitzplatz wählen durfte, aber das spare ich mir nun, da es schon seit Jahren, warum auch immer, Geld kostete. In China könnte ich, hätte ich einen dieser coolen RFID kodierten Chinesischen Personalausweise, online buchen. So muss ich mich, je nach Reisezeit, 1-2h anstellen, meinen Reisepass vorlegen und am Schalter kaufen, da die unsere Pässe nicht auslesen können. Shit happens. Dafür bekomme ich dann aber, im Schnellzug, immer einen Platz zugewiesen. Wenn es, was häufiger vorkommt, keine Plätze mehr gibt, bleibt einem halt nur der nächste Zug. Das ist aber etwas, was ich auf die hohe Auslastung der Züge zurück führe&#8230;<br />
Im langsamen Zug gibt es auch Stehplätze, was ich aber niemandem empfehlen würde. Die kosten nämlich, da gibt man sich ganz kapitalistisch, das gleiche.</p>
<p>Zum Thema Bordverpflegung sei angemerkt, dass ich diese zwar nicht den Knaller, aber dennoch bezahlbar finde. Als ich früher in Konstanz studierte fuhr ich ca. alle 2 Wochen mit dem ICE bis Stuttgart. Hier war, für die eh ständig knappe studentische Kasse, nur ein paar Bier drin. Von dem her kann ich das Essen in deutschen Zügen nicht beurteilen. Die Distanzen die man unterbrechungsfrei zurücklegen kann sind meistens aber auch nicht so groß das man unbedingt auf Nahrung angewiesen wäre. In China ist das Essen durchaus bezahlbar und, natürlich mit Abstrichen, da ich die Begrifflichkeit &#8220;Bordrestaurant&#8221; nut mit Humor auffassen kann, durchaus essbar. Natürlich kein Vergleich zur sonstigen Küche, aber die sind eher stationär und kochen ihr Süppchen nicht bei 300+ kmH.</p>
<p>Die vom Spiegel erwähnte &#8220;alte Rostbahn&#8221; hat, verglichen mit dem was hier im Nahverkerhr eingesetzt wird, durchaus ihren Charme. Ca. 22 Wägen, Vorführungen von in der Tat Socken und Zahnbürsten verkaufendem Zugpersonal und Toiletten, die halt nach 20h intensiver Nutzung nicht mehr so sauber sind. Shit happens. Ich kann damit aber genauso gut leben wie die anderen Leute die diese Züge teilweise bis zu 5 Tagen am Stück als mobiles Heim nutzen.</p>
<p>Zu guter Letzt noch die Anmerkung, dass bei unserem letzten Gaotie Trip die Meldung nicht &#8220;gehen Sie während der Zwischenstopps auf den Bahnsteigen spazieren&#8221; sondern &#8220;der Zug hält nur eine Minute, gehen Sie NICHT während der Zwischenstopps auf den Bahnsteigen spazieren&#8221; war. Das dient wohl eher dem Protekionismus des On-Bord Sales.</p>
<p>Wie gesagt, es ist nicht alles Silber was glänzt, aber wenn ich mir die Preise und den Service anschaue, setze ich mich 1.000x lieber in einen Chinesischen Zug. Die haben das &#8220;Schnell&#8221; vorne dran in der Regel nämlich verdient ;-)</p>
<p>Und nun freue ich mich auf das allgemeine Bashing!<br />
Cheers<br />
Sven</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Können Chinesen nach Hong-Kong?</title>
		<link>http://koswebdesign.de/wordpress/reiseberichte-china/koennen-chinesen-nach-hong-kong/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 06:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meiling &#38; Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reiseberichte China]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja sollte man meinen, da Hong-Kong, wie auch Macao oder Taiwan ;-) ja ein Teil von China ist. Es ist aber in der Tat nicht so einfach wie man es sich vorstellen sollte. Wenn Du nun einen Chinesischen Freund oder eine Chinesische Freundin hast und mit der mal nach Hong-Kong ins Disneyland möchtest (meiner Meinung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja sollte man meinen, da Hong-Kong, wie auch Macao oder Taiwan ;-) ja ein Teil von China ist. Es ist aber in der Tat nicht so einfach wie man es sich vorstellen sollte.</p>
<p>Wenn Du nun einen Chinesischen Freund oder eine Chinesische Freundin hast und mit der mal nach Hong-Kong ins Disneyland möchtest (meiner Meinung nach ist ganz Hong-Kong ein Mega Disney!) dürfte dich der Post hier interessieren&#8230;<br />
<span id="more-749"></span></p>
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<p>Zuerst mal braucht dein Chinesischer Freund bzw. deine Chinesische Feundin einen zweiten Pass! Mit einem normalen Chinesischen Reisepass kommt man nämlich NICHT nach Hong-Kong rein. In diesen, grünen, Pass kommt dann jeweils ein Visum für Hong-Kong und eines für Macao rein.</p>
<p>Wenn man diese Visa hat, kann man zwei mal im Jahr nach Hong-Kong einreisen oder aber ein mal im Jahr nach Macao. Der maximale Aufenthalt in beiden Städten ist dann jeweils eine Woche. Glaub es mir, das reicht vollkommen ;-) Mehr Lust und Geld länger zu bleiben wirst Du nämlich in der Regel nicht haben!</p>
<p>Wenn man dieses Visum dann sein eigen nennt, empfiehlt es sich den Zug oder Flug nach Shenzhen zu nehmen, was direkt neben Hong-Kong liegt. Hier gibt es einen Grenzübergang namens Lou Wu, den man mit dem Schnellzug oder Bus sehr gut erreichen kann und von wo aus man dann die MTR (das ist die Metro von Hong-Kong) nach Downtown nehmen kann.</p>
<p>An der Grenze angekommen sucht man sich erst mal ein Reisebüro! Warum? Weil man nur mit einer &#8220;Gruppe&#8221; nach Hong-Kong rein kommt. Glaub es mir, jedes Reisebüro an der Grenze kann dir diesen Wisch, den man normal nicht mal zu sehen bekommt, ausstellen. Kostenpunkt hierfür ist ca. 100RMB, also etwas mehr als zehn Euro. Eine Mitarbeiterin des Reisebüros bringt einen dann zur Grenze und der Rest ist dann denkbar einfach&#8230;</p>
<p>Der grüne Passt kostet übrigens ca. 650RMB und kann NUR da ausgestellt werden wo dein Freund / deine Freundin ihr Hukou, also ihren ständigen Aufenthalt hat! Das also berücksichtigen wenn Ihr in einer anderen Stadt lebt&#8230;</p>
<p>In diesem Sinne, viel Spaß in Hong-Kong,<br />
Meiling und Sven ;-)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Anektode für deine China-Reise</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 15:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meiling &#38; Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reiseberichte China]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen nach China]]></category>
		<category><![CDATA[backpacking china]]></category>
		<category><![CDATA[china reise]]></category>
		<category><![CDATA[reise china]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn einer eine Reise tut&#8230; Unsere drei Freunde aus Deutschland sind weg und wir wieder zu Hause. Eigentlich mitterweile Routine: Taxis besorgen ab zum Flughafen einchecken verabschieden nach Hause&#8230; Doch heute sollte es anders kommen. Man kann, ohne Übertreibung sagen, es kam DICKE! Was war los? Zu viel&#8230; Irgendwelche Idioten ihrer Fluggesellschaft oder von ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn einer eine Reise tut&#8230;</p>
<p>Unsere drei Freunde aus Deutschland sind weg und wir wieder zu Hause. Eigentlich mitterweile Routine:</p>
<ul>
<li>Taxis besorgen</li>
<li>ab zum Flughafen</li>
<li>einchecken</li>
<li>verabschieden</li>
<li>nach Hause&#8230;</li>
</ul>
<p>Doch heute sollte es anders kommen. Man kann, ohne Übertreibung sagen, es kam <strong>DICKE</strong>!</p>
<p><span id="more-370"></span><br />
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<p>Was war los? Zu viel&#8230; Irgendwelche Idioten ihrer Fluggesellschaft oder von ihrem Reisebüro haben nämlich den ersten Flug auf 9 Uhr morgens bestätigt. Nichts besonders. Ebenfalls Routine. So standen wir um 6 Uhr morgens auf (nachdem wir um 4 Uhr ins Bett gingen), arbeiteten die Checkliste ab und stellten am Flughafen fest, dass auf der Anzeige für die Flüge der Flug nach Chengdu fehlte&#8230;</p>
<p>Kein Problem, zum Schalter, Pässe hingelegt und zu hören bekommen das die Flüge auf 9 Uhr bestätigt waren. Abends 9 Uhr. Nochmals kurz zum Ticketschalter der Airline, nachgefragt ob es evt. ein versehen war und ob es noch einen früheren Flug gibt, um zu erfahren das dieser Flug immer um 21.00Uhr chinesischer Zeit wäre.</p>
<p>Das Problem dabei war aber, dass die Jungs um 15.00 Uhr von Chengdu aus nach Amsterdam fliegen wollten. Was tun? Reisebüro angerufen, wo man sich nicht mal einen Anrufbeantworter leisten kann und im Internet geschaut wie man die Zentrale erreichen kann. Leider nur mit 0180 Nummer, die natürlich aus dem Ausland nicht angerufen werden kann.</p>
<p>Wieder ein Taxi organisiert und ab zum Bahnhof. Dort festgestellt das ALLE Plätze ausgebucht sind und gleich das nächste Taxi zum Busbahnhof genommen. Wie viel Kohle wir bis dahin schon verbraten haben wird nur der Verantwortliche erfahren ;-) Unterwegs fragten wir noch den Taxifahrer was es den kosten würde wenn er uns die etwas mehr als 300 Kilometer fährt. 1.200Kuai und dann auch nur in seinem eigenen Auto, weil es auf der Autobahn keine Gastankstellen gibt. Shit wie Mei Ling neuerdings zu sagen pflegt (von mir hat sie es nicht gelernt, ich fluche weniger als man mir unterstellt ;-))&#8230;</p>
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<p>Am Busbahnhof kam dann die Aussage &#8220;etwas mehr als 3 Stunden&#8221;, woraus aber mal kurz 4,5 Stunden wurden. Wir mussten nämlich, wer hätte es gedacht, unterwegs noch den Bus wechseln.</p>
<p>In Chengdu angekommen haben wir dann ein Schwarztaxi (wer hätte gedacht das es sowas in China gibt ;-)) genommen, um 26 Minuten vor Abflug am Terminal anzukommen. Mei Ling meinte noch &#8220;hoffentlich hat der Flieger Verspätung&#8221;, um dann grinsend aus dem Terminal zu kommen und zu sagen das er wirklich erst 40 Minuten später abheben wird. Puhh. Wer hätte gedacht, dass man sich über einen verspäteten Flieger auch freuen kann?!</p>
<p>Die Jungs riefen dann nochmals an, nachdem sie ihre Bordkarten hatten und wir überlegten was wir mit dem angebrochenen Tag machen würden. Es war ja schon Mittag. Mei Ling meinte wir könnten ja eine Nacht in Chengdu bleiben und dann morgens gemütlich nach Hause fahren. Gute Idee. Nur hatten wir, wer hätte es gedacht, keine Dokumente dabei. Im Hostel angerufen um zu erfahren, dass wir unter keinen Umständen ohne Pass oder Perso dort absteigen könnten, wieder zum Bahnhof und Tickets nach Chongqing gekauft. Wer hätte es gedacht, hatte sich der Fahrplan geändert und der Abendzug hielt nicht nur nicht in Beibei, sondern kostete auch glatt mal das Doppelte. Ätzend. So kamen wir um 21.30Uhr in Downtown an, nahmen uns ein Taxi nach Beibei und gingen erst mal was futtern.</p>
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<p>Aber wen kümmert es? Unsere Freunde haben ihren Flieger bekommen. Das ist alles was zählt!</p>
<p>Over, out, gute Nacht, neulich beim Chinesen kommt wohl erst morgen,<br />
Mei Ling und Sven</p>
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		<title>Backpacking in China &#8211; heute &quot;günstig reisen mit dem Bus&quot;&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 05:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meiling &#38; Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reiseberichte China]]></category>
		<category><![CDATA[backpacing china]]></category>
		<category><![CDATA[rucksacktour china]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich den Post ja schon wesentlich früher schreiben und dann mit dem Titel &#8220;Frauen fahren besser &#8211; mit dem Bus&#8221; ;-) Da ich zwar vieles bin (Kurzzeitpatriot, unzuverlässig und weiß der Himmel was mir noch nachgesagt wird) aber kein kleiner Machoarsch lass ich das doch lieber. Keine Ahnung wer außer meiner Mutter und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich den Post ja schon wesentlich früher schreiben und dann mit dem Titel &#8220;Frauen fahren besser &#8211; mit dem Bus&#8221; ;-) Da ich zwar vieles bin (Kurzzeitpatriot, unzuverlässig und weiß der Himmel was mir noch nachgesagt wird) aber kein kleiner Machoarsch lass ich das doch lieber. Keine Ahnung wer außer meiner Mutter und meinen Schwestern noch mein Blog liest!<br />
<span id="more-329"></span><br />
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<p>Aber zurück zum Thema, dem Bus fahren in China. Wie gesagt, lange geplant, oft vergessen, nun endlich online ;-) Ich hatte ne nette Email bekommen, auf die ich unter anderem auch antwortete das man ganz gut mit Rucksack und Bus durch das Ländlein tingeln kann&#8230;</p>
<p>Bus fahren ist wie gesagt etwas für Leute mit Nerven, die auch nicht unter Bandscheibenproblemen leiden und wenig Geld ausgeben möchten. Hast Du alles abgehakt kannst Du getrost weiterlesen, ansonsten kannst Du den Post abhaken. Das wäre nämlich Zeitverschwendung und wahrscheinlich, da ich die meisten Zugriffe tagsüber habe, Verschwendung von Produktivität ;-)</p>
<p>Busse gibt es in China in verschiedensten Ausführungen. Minibusse, die in kleineren Städten den innerstädtischen Verkehr bedienen, größere Linienbusse, die ebenfalls im Stadtverkehr eingesetzt werden und Inter-City Busse, die, wer hätte es gedacht, zwischen Städten verkehren.</p>
<p>Da es um das Thema Reisen geht (unser Weg von Beibei nach Downtown Chongqing ist zwar schon eine halbe Weltreise, aber die Stadt haben wir nicht mal verlassen wenn wir sechs Stunden zu Mei Ling fahren) werden wir uns auf die letztere Gruppe konzentrieren.</p>
<p>Die Busse, zumindest die die ich bislang genutzt habe und die ich bislang auf Busbahnhöfen sah, haben meistens schon ihren Zenit überschritten. Auf meine Bemerkung das die Kässbohrer Busse wohl in Deutschland keinen TÜV mehr bekamen hat Mei Ling aber angesifft reagiert ;-) Meistens gibt es ein On-Board Entertainment, soll heißen irgendwelchen angestaubten Mist auf chinesisch und von Video CD (was glaub ich der Vorgänger oder Konkurrent der DVD war). Wenn man öfters Bus fährt sieht man den selben Mist immer wieder und begreift auch ohne Chinesischkenntnisse um was es geht.</p>
<p>Kenntnisse der chinesischen Sprache sind auch von Vorteil wenn man ein Busticket kaufen möchte, da das Personal und die Mitreisenden zu 100% kein englisch sprechen können ;-)</p>
<p>Busse gibt es als &#8220;Schlafbuse&#8221;, soll heißen Busse die keine Sitze sondern Betten mit einer meistens versifften Bettdecke haben und natürlich für Chinesen gebaut wurden, sprich nicht gerade die größten Betten haben und als normale Sitzbusse, bei denen meistens die Rückenlehne am Sack ist.</p>
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<p>Zwischendurch, das ist wie auf ner Kaffeefahrt, wird irgendwo in der Pampa gehalten und man kann sich erleichtern (Du dachtest doch nicht das die Busse ein WC hätten?!) bzw. Sachen einkaufen (was der gemeine Chinese natürlich VORHER und nicht in der Nähe des Busbahnhofes macht, da die Dinge natürlich Apothekenpreise haben [auch im Sozialismus chinesischer Prägung gibt es Monopole])&#8230;</p>
<p>Ich will das ganze nicht schlecht reden, sondern nur vermeiden das sich jemand auf den 5* Luxusbus einstellt und dann in nem Seelenverkäufer landet. Es ist günstig und da braucht man keine zu hohen Erwartungen haben&#8230; Von Unglücken habe ich, trotz der rabiaten Fahrweise, bislang auch noch nichts gehört und wir sind bislang auch immer Heil am Ziel angekommen ;-)</p>
<p>Am Ziel kann man dann in ein Taxi steigen oder, wer hätte es gedacht, fließend in den innerstädtischen Verkehr wechseln.</p>
<p>Kauf dir aber, vor Abreise, nen <a href="http://koswebdesign.de/wordpress/loneley-planet-china/reisen-nach-china/" title="Reiseführer für China">Lonely Planet</a>, damit Du nicht am falschen Ziel rauskommst!</p>
<p>Eine gute Reise wünschen<br />
Mei Ling und Sven</p>
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		<title>Der Yangtse Staudamm ist voll bis oben hin!</title>
		<link>http://koswebdesign.de/wordpress/reiseberichte-china/yangtse-staudamm-geflutet/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 04:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meiling &#38; Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reiseberichte China]]></category>
		<category><![CDATA[yangtse staudamm]]></category>

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		<description><![CDATA[Stell dir vor die Chinesen fluten Ihren Drei Schluchten Staudamm und keiner bekommt es mit ;-) So könnte die Schlagzeile der Woche lauten. Wir waren ja mal wieder bei Mei Ling zu Hause und hatten dabei auch die Gelegenheit den Wasserstand des Yangtse unter die Lupe zu nehmen. Netter weise haben die Chinesen auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stell dir vor die Chinesen fluten Ihren Drei Schluchten Staudamm und keiner bekommt es mit ;-) So könnte die Schlagzeile der Woche lauten.</p>
<p>Wir waren ja mal wieder bei Mei Ling zu Hause und hatten dabei auch die Gelegenheit den Wasserstand des Yangtse unter die Lupe zu nehmen. Netter weise haben die Chinesen auf der Länge von 665km (ungefähr die Entfernung von meinem Heimatort bis nach Hamburg) des Stausees schöne Schilder mit der Flutmarke von 175m aufgestellt. Das ist nämlich, man möge mich steinigen wenn ich hier was falsche schreibe, die Höhe des Wasserstandes an der Staumauer.<br />
<span id="more-328"></span><br />
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<p>Das letzte mal als wir, weiter unten, am Yangtse waren, war zwischen der Flutmarke und dem Wasserspiegel noch geschätzte 30-40 Meter „Luft“. Nun sind es aber, immer noch geschätzt, nur noch zwei Meter, was darauf schließen lässt das man das Projekt fertig gestellt hat.</p>
<p>Nebenbei sind auch noch die Drei Schluchten „abgesoffen“, was für Chongqing hoffentlich bedeutet, dass man in Zukunft von den Touriströmen verschont bleiben wird!</p>
<p>Ansonsten haben wir das Wochenende zum ausspannen genutzt. Arg viel mehr kann man auf dem chinesischen Land auch nicht machen. Die einzige Abwechslung bietet die Glotze, die zu meiner Freude (gut, es ist eine technische Notwendigkeit), über eigentlich illegalen Satellitenempfang verfügt und die Krabenjagd, auf die wir uns am Samstag machten. Im Fluß (oder, verglichen mit dem Yangtse Bach) vor dem Haus wimmelt es nämlich nur so vor kleinen Kriechtieren. Früher wurden die getrocknet und an die Schweine verfüttert, bis Mei Ling, ich glaube es war als sie aufs Gymnasium ging, feststellte das man die auch selbst essen kann.</p>
<p>Sonntag gab es noch lokalen Hot-Pot, der wohl am nächsten am traditionellen Original dran ist (von der Induktionskochplatte mal abgesehen!) Die Einladung die Ente, die als Zutat für den Huoguo diente, zu schlachten, lehnte ich aber dankend ab. Die Begründung? Bei uns kauft man sowas im Supermarkt. Tief gefroren, ausgenommen.</p>
<p>Tief gefroren kamen wir dann auch am Montag wieder in Beibei an, da es den ganzen morgen gepisst hat und der Heimweg eher einem Gewaltmarsch bei der Bundeswehr glich. Nach ca. 2,5h kamen wir dann auch zur Teerstraße, die uns ins nächste Kaff, mit einer Fernbusanbindung, brachte ;-)</p>
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<p><strong>Übrigens: Wer Bock hat auf das richtige China möchte sich gerne melden! Für 2.000 Kuai organisieren wir euch den Trip von Chongqing, mit Gewaltmarsch in Mei Lings alte Heimat und 3 Übernachtungen mit Vollpension. Das ist kein Witz sondern ein Angebot über das Du dir Gedanken machen solltest. Es lohnt!</strong></p>
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		<title>10 Gründe warum ich Hong-Kong doch mag ;-)</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 05:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meiling &#38; Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reiseberichte China]]></category>
		<category><![CDATA[hong kong]]></category>
		<category><![CDATA[hongkong]]></category>

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		<description><![CDATA[So, nachdem ich vor kurzem so über Hong-Kong hergezogen bin und Lutz vom Chinafenster schon drauf wartet warum ich das kleine Halbeiland doch mag hier kurz die 10 Punkte warum ich Hong-Kong doch mag (soll nicht heißen ich habe es in mein Herz geschlossen ;-)) Es gibt westliches essen&#8230; Gut, das gibt es in Shanghai, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, nachdem ich vor kurzem so über Hong-Kong hergezogen bin und <a href="http://www.chinafenster.de/" target="_blank">Lutz vom Chinafenster</a> schon drauf wartet warum ich das kleine Halbeiland doch mag hier kurz die 10 Punkte warum ich Hong-Kong doch mag (soll nicht heißen ich habe es in mein Herz geschlossen ;-))<br />
<span id="more-293"></span></p>
<ol>
<li>Es gibt westliches essen&#8230;<br />
Gut, das gibt es in Shanghai, wo Lutz wohnt, ebenfalls, aber jemand der wie ich am Arsch von China lebt freut sich wenn er jeden morgen ein Sandwich essen kann! (<a href="http://koswebdesign.de/wordpress/fruehstueck-in-china/chinesisch-essen-in-china/">das ich persönlich kein Freund von chinesischem Frühstück bin kann man hier lesen</a>)</li>
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<li>Es gibt durchaus Leute die englisch sprechen&#8230;<br />
Das ich kein Freund von Ausländern bin (ja, ich bin selbst einer), kann man hier auch des öfteren lesen, aber da ich kein kantonesisch spreche bin ich natürlich froh wenn mir jemand auf englisch weiterhelfen kann. Von den ganzen Beuteengländern aus Indien und Pakistan mal abgesehen (ich freue mich schon auf den ersten Kommentar der mir faschistoide Tendenzen unterstellt, aber wenn man 10x ne falsche Rolex oder ne Massage angeboten bekommen hat wird man halt so)</li>
<li>Es gibt, im Gegensatz zu den größeren chinesischen Städten (hier nur die Küstenregionen, Chongqing ist nämlich, nach offiziellem Sprachgebrauch, die größte von allen), billiges Bier. Gut, man muss sich dafür in nen Stripschuppen setzen und die ganze Anmache ablehnen (darin bin ich ein Meister) und kann sich dann über ne kalte Dose Bier für 2€ freuen. In unserer Bar kostet das Bier übrigens zwischen 50Cent und 5,50€. Dafür gibt es aber KEINE Extraleistungen!</li>
<li>Man trifft auch ne Menge Leute aus dem Ausland&#8230;<br />
Schneidet sich mit Punkt 2, oder? Ich stehe ja selbst auf Rucksackreisen und so höre ich mir auch gerne die Geschichten andere aus anderen Ländern an. Das macht Lust auf Reisen, obwohl ich bekannterweise gerade keinen Bock mehr darauf habe!</li>
<li>Ich habe auch in Hong-Kong Freunde ;-)<br />
Wer hätte es gedacht, auch in Hong-Kong habe ich nen guten Kumpel und freue mich immer wieder ihn zu sehen. Er steht zwar nicht so auf die Art von ausgehen auf die ich stehe, aber gerade das macht es so amüsant ihn zu sehen!</li>
<li>Es gibt ein Disneyland!<br />
Gut, ich bin 29, aber das Kind steckt ja bekanntlich im Manne. Ich war in meinem Leben 1x in nem Disneyland und fand das ganz witzig. Das nächste mal kommt hoffentlich Mei Ling mit, wenn wir es noch schaffen in ihr altes zu Hause zu fahren und sie da ein Visum bekommt (oder nen Pass oder was sie auch immer braucht) gehen wir mal gemeinsam hin. Das wird dann sicherlich ein Megaspaß ;-)</li>
<li>Das Wetter ist gut!<br />
Ich gehe eigentlich nur im Winter nach Hong-Kong und das hat den Grund das dann das Wetter erträglich ist. Das letzte mal als ich da war hatte es noch über 30°C und Mittags war es so sackewarm das ich mich lieber mit Jason aus England in unserer versifften Unterkunft unterhielt&#8230;</li>
<li>Es regnet fast nicht&#8230;<br />
Da es gerade in Chongqing am pissen ist natürlich wieder ein Pluspunkt für Hong-Kong. Wenn es regnet dann Nachts und tagsüber hat man wieder strahlenden Sonnenschein&#8230;</li>
<li>Man kann gut einkaufen&#8230;<br />
Hong-Kong hat wohl keine Umsatzsteuer, was Einkäufe dort wohl erschwinglich macht. Ich bin ja im Stadium temporärer Armut, weshalb wir das später machen werden. Fast jede der Ubahnstationen endet nämlich in einem Shoppingcenter! Ich hoffe das ich keine Morddrohungen von Männern erhalte, deren Frauen genau das gelesen haben und nun darauf pochen den nächsten Urlaub in Hong-Kong zu verbringen!</li>
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<li>Man bekommt ein chinesisches Visum&#8230;<br />
Ein Land, zwei Systeme. Hong Kong zählt als Ausland, weshalb man dort auch ein <a title="chinesisches Visum beantragen" href="http://koswebdesign.de/wordpress/visa-china/">chinesisches Visum beantragen</a> kann&#8230;</li>
</ol>
<p>So, das war es schon. Mehr fällt mir auch nicht ein. Dir? Warum magst Du Hong-Kong?<br />
Hinterlass uns einfach nen Kommentar!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hong Kong&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 01:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meiling &#38; Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reiseberichte China]]></category>

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		<description><![CDATA[So, da ich gerade meinen geliebten Reisepass abgegeben habe und am surfen bin mal kurz ein Statusreport. In Hong Kong ist es, wie immer wenn ich hier bin, sackewarm. Ca. 30Grad oder noch ein paar mehr. Ich habe mich in einem 5 Sterne Hostel in der Stadtmitte einquartiert und bin froh das man mich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, da ich gerade meinen geliebten Reisepass abgegeben habe und am surfen bin mal kurz ein Statusreport. In Hong Kong ist es, wie immer wenn ich hier bin, sackewarm. Ca. 30Grad oder noch ein paar mehr. Ich habe mich in einem 5 Sterne Hostel in der Stadtmitte einquartiert und bin froh das man mich im guenstigsten abrippen wollte. Das moechte ich, der ich nun weiss wie es im zweitbilligsten ausschaut, gar nicht sehen!<br />
<span id="more-285"></span><br />
Als ich ankam waren schon 3 Englaender da, die eigentlich getrennt durch die Welt tingeln. Jason, 38, der im Sommer etwas arbeitet und dann durch die Lande streift (sieht aus wie ein Hool und hat mit 41 Tattoos ein paar mehr als ich), Caroline (?), die erst bei der Armee war und spaeter nach Indonesien gezogen ist um Entwicklungshilfe zu machen (Schwerter zu Pflugscharen oder wie man das auch immer schreibt) und Rachel, die Lehrerin. Alles ganz nette Leute. Mein Masterplan mir 3 Tage lang die Cohones zu Schaukeln (Eier werd ich nicht schreiben, das ist, wie schon so oft geschrieben, ein anstaendiges Blog) war also hinfaellig.</p>
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<p>Samstag sind wir gemeinsam was esssen gegangen, was auf dem Bild der Speisekarte auch lecker aussah. Als es kam haette ich es, haette ich nicht so grossen Hunger gehabt (der AirChina Frass wird auch auf Inlandsfluegen nicht besser und ein Burger haelt auch nicht den ganzen Tag), haette ich es stehen lassen. Sonntag gab es uebrigens nen Doener, der mit knapp 5Euro auch alles andere als guenstig war.</p>
<p>Ebenfalls Sonntag fragte Jason dann ob ich mit ihm auf den Peak, nen Gipfel von dem man die Skyline von HK betrachten kann, moechte. Gesagt, getan, sind wir erst mal mit der beschissen ausgeschilderten Ubahn (haben uns tatsaechlich in der Station neben unserer Bleibe verlaufen!) Richtung Standseilbahn gefahren. Die zu finden war natuerlich ebenfalls ne Katastrophe und die &#8220;super Skyline&#8221; wird von der von Chongqing zu jeder Tages und Nachtzeit in die Tasche gesteckt.</p>
<p>Danach sind wir, wieder mit der Ubahn, ins Amuesierviertel gefahren. Das billigste Bier bekommt man, mit knapp 2Euro, uebrigens in Stripplaeden. Der Geheimtipp :-) Jason hatte noch anderes im Schilde und somit nichts dagegen wenn sich eine junge Dame neben ihn setzen wollte. Im ersten erzaehlte ich den Maedels noch das ich schwul waere und ab dem zweiten dann das ich verheiratet waere und wir gerade ein suesses Baby bekommen haben. Das hat gezogen und ich meine Ruhe!</p>
<p>Spaeter, wir wollten noch was futtern gehen, wunderten wir uns ueber den Taxistau auf der Strasse. Wie sich spaeter rausstellte streifte ein wohl nicht mehr ganz nuechterner Landsmann ein Taxi und hat sich dann aus dem Staub gemacht. Schlechte Idee. Die Cops wollten dann auch unsere Personalien und waren leicht angesifft als ich ihnen sagte das ich meinen heiligen Pass NIE dabei haette. Jason zog dann, es war glaub ich um 3, noch mit ner Afrikanerin los und ich mit einem dieser sacketeuren (in Hong Kong ist alles teuer wie die Sau) Taxis nach Hause, da man hier um Mitternacht nicht nur die Bordsteine hoch klappt, sondern auch den oeffentlichen Nahverkehr einstellt.</p>
<p>Heute Abend treff ich dann noch Summer aus Hong Kong, der mich zum essen bei seiner Familie eingeladen hat. Ich habe auch schon seit Freitag keine Staebchen mehr benutzt.<br />
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<p>Wie Eingangs schon erwaehnt war ich dann heute Morgen beim Visumsservice, um festzustellen das man dort noch auf Infos bezueglich 3 Monats Visa wartet. Da aber in China Mei LIng und Tommy auf mich warten hab ich keine Zeit und Lust mich noch laenger hier aufzuhalten. Die Moral von der Geschicht? 2&#215;30 Tage und das hoffentlich morgen. Hong Kong, wir sehen uns wieder!</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn etwas schief gehen kann&#8230;</title>
		<link>http://koswebdesign.de/wordpress/reiseberichte-china/chaos-mit-dem-chinavisum-teil-x/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 14:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meiling &#38; Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reiseberichte China]]></category>
		<category><![CDATA[Visa China]]></category>
		<category><![CDATA[china visum]]></category>
		<category><![CDATA[dalian]]></category>
		<category><![CDATA[reisen in china]]></category>
		<category><![CDATA[Tag hinzufügen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; dann geht es schief. Murpheys Gesetz hat auch dieses mal wieder zugeschlagen, was mich, nach diesem wunderbaren Sommer, auch nicht anders gewundert hätte. Es geht, wie so oft, um mein Visum, bzw. meine permantente Aufenthaltsgenehmigung für China. Den eigentlichen Masterplan erzähle ich gerne bei einem Bier in meiner Bar, der war so gut das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; dann geht es schief. Murpheys Gesetz hat auch dieses mal wieder zugeschlagen, was mich, nach diesem wunderbaren Sommer, auch nicht anders gewundert hätte.</p>
<p>Es geht, wie so oft, um mein Visum, bzw. meine permantente Aufenthaltsgenehmigung für China.<br />
<span id="more-241"></span><br />
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<p>Den eigentlichen Masterplan erzähle ich gerne bei einem Bier in meiner Bar, der war so gut das ich ihn garantiert nicht in unser Blog schmieren werde ;-)</p>
<p>Nur gab es dabei scheinbar ein paar Kommunikationsproblemchen&#8230; Es gibt ja bekanntlich keine Probleme, sondern nur Lösungen und ich werde garantiert NICHT aus China abhauen. Auf heiraten haben wir gerade, noch, keinen Bock, also wird ein neuer Plan ausgeheckt, wie ich den gelobten Fetzen Papier in meinen Reisepass bekomme. Langweilig wird es mir also immer noch nicht.</p>
<p>Dalian ist, verglichen mit Peking, sackekalt. Da es ziemlich weit nördlich liegt und dann noch ans Meer grenzt, weht ein strenger, nasskalter Wind. Nichts desto trotz haben sich Mei Ling und ich dennoch in einen Freizeitpark begeben. Aus dem Visumsbeschaffungsausflug wurde so zusagen unser Sommerurlaub. Wenn man schon mal da ist muss man sich ja auch was ansehen.</p>
<p>Der Kostenpunkt für den Eintritt ist mit 20€ chinesischer Durchschnitt und ich bin jedes mal aufs Neue überrascht wie voll die Parks sind (wir haben ja das Gehalt unserer Bedienungen auf 100€ / Nase erhöht, aber es sollte jedem klar sein was bei uns der Eintritt in Europark und Co. kosten würde, wäre es bei uns ebenfalls ein 5tel des Monatsgehaltes&#8230;). Im Gegensatz zu Hainan, wo der dortige Oceanpark keinen Besuch wert ist, lohnt es sich in Dalian. Die Verprechungen auf den Werbeplakaten entsprechen nämlich ziemlich genau dem gebotenen.</p>
<p>Mei Ling hat ein Fabel für Delphine und wurde diesbezüglich in Südchina (soll heißen Hainan) herbe enttäuscht. Ihre Perphormers waren nämlich nur in gedruckter Form und als Wandbemalung vorhanden&#8230; Dalian dagegen hat 6 der gleichen und noch 2 weitere Wassershows zu bieten. Nett.</p>
<p>Danach sind wir, dem Pisswetter trotzend, noch etwas in die Stadt gegangen. Ich hab mir, man möge es Heimweh nennen, erst mal ein Sandwiche bei Subway gegönnt und anschließend haben wir uns einen Teller Muscheln für nen Euro reingeschoben. Irgendwie kam Mei Ling auf den Trichter in jedem kleinen Restaurant was uns zusagt was zu futtern, weshalb wir anschließend bei Nachbarn noch ein paar Hummerkraben, das Stück ebenfalls nen Euro, vertilgt haben. Danach war die Miniorgie aber auch schon wieder vorbei, da wir satt waren&#8230;</p>
<p>Abschließend wollten wir noch shoppen gehen, da wir nächste Woche in der Nähe von Nanjing (liegt &#8220;neben&#8221; Shanghai), auf ne Hochzeit eingeladen sind. Gefunden haben wir aber nichts. Mei Ling hat nichts gefallen und Schuhgröße 44 (mein gutes Paar Schuhe steht in unserem Schuhschrank im schönen Beibei) gibt es auch in Nordchina nur sehr selten (auch wenn es nur Schuhe für einen Tag sein sollten hab ich keinen Bock Kohlen für etwas auszugeben was mir nicht gefällt)&#8230;</p>
<p>Genug der Worte, hab noch nen Sack von Sachen zu erledigen,<br />
cheers,<br />
Sven mit Mei Ling</p>
<p>Ps: Bilder lade ich die Tage auch noch hoch!<br />
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