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Zocken!

Gepostet am 15. 03. 2012  |  Veröffentlicht in Allgemein  |  5 Kommentare

Wenn man nach der Eigenschaft sucht die wohl alle Chinesen vereint, dann war es wohl nicht unbedingt die Aussage des großen Steuermanns (oder zur Zeit des großen Steuermanns, als niemand etwas zu nagen hatte), dass die einzige Freude die ein Chinese hat er durch den Mund (besser wohl Rachenraum / Gaumen, halt da wo die meisten Rezeptoren sich befinden) erfahren würde.

Klar leuchten die Augen der Menschen in meinem Gastland wenn sie einen mit Leckereien gefüllten Tisch sehen, aber nich größere Augen bekommen sie wenn auf dem Tisch Karten oder Spielsteine liegen.
Ich kann mich nich schwach daran erinnern das Thema schon mal beschrieben zu haben, aber wenn selbst ich mir nicht mehr Sicher bin wird das wohl passen ;-)

Was spielt der Chinese als solcher aber?
Oft Karten. Als wir am Wochenende auf dem Geburtstag der Nichts unserer Freundin Ami waren (ich dachte übrigens es wäre ein Kleinkind oder Baby und wollte Spielsachen kaufen, aber dir Kleine wurde 20ug und geht nächsten Monat nach Japan), zeigte Meiling auf einen Spieltisch mit dem doppelten Satz Karten der mir am Nachmittag das Leben schwer machte. Sie meinte nur “das ist hier normal”, was ich auch gleich verstand.
In Chongqing hingegen spielt man Landlord, wobei einer der Gegner ist, den es zu eliminieren gilt. Von Meilings Brüdern verdienen einige damit, als Profispieler, ihren Lebensunterhalt!
Oder aber Suchuan-Pai, was ich bei lernte weil meine halbseidene Kumpels damit um Summen zockten für die ich ein paar Monate arbeiten muss und auch dort beim Geld die meisten Freundschaften ein jähes Ende finden…
Vorgestern sah ich 3 Kameraden in einem VW Santana sitzend, Karten spielen. Wie bequem das ist kannste die selbst vorstellen wenn Du mal im jungen Alter im Auto deinen Rausch ausschliefst…
Wer aber richtig Schotter hat, den treibt es,Glücksspiel ist in China verboten, ins asiatische Macao. Der neue Freund meiner neuen Mitbewohnerin (mehr dazu im Wochensenf) meinte er wäre neulich mit seinem Dad, der wohl ziemlich ziemlich solvent ist, in Macao gewesen. Dort gibt es, neben unzähligen Nutzen, eigentlich nur Casinos. Natürlich mit allem was das Spielerherz begehrt.
Und was ist mit Mahjiang und den Trinkspielen? Soll beides ein Thema zukünftiger Postings werden. Oder auch nicht, vor allem weil ich nur von Letzterem richtig Ahnung habe…

Möge dir Fortuna wohl gesonnen sein,
Sven

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Kommentare

  • Greeny
    15. März 2012 um 09:44

    Ich persönlich bevorzuge auch Majiang – Karten spielen kann ich auch zu Hause. Gerade das ganze Bergvolk der Schweiz ist bekannt für seinen Jassfetisch (der sich auch auf Pokern ausgedehnt hat) und so ist das auch in meiner Fakultät eine beliebte Pausenaktivität geworden.

    Mit hohen Beträgen spiele ich aber weder hüben noch drüben. Meist gewinne ich zwar im Majiang, gerade wenn ich mit anderen Studenten spiele, aber das Geld geht meist für die Tischmiete drauf (und wenn noch was übrig ist, wird es an das Abendessen gegeben). Warum Zocken mit hohen Beträgen seinen Reiz hat, konnte ich bis heute nicht verstehen – wenn man verliert, verliert man viel Geld und wenn man gewinnt ist man ebenfalls unglücklich weil man seinen Freunden Geld abgenommen hat.

    Daher kann ich mir diese Gamble-Affinität der Chinesen auch nicht wirklich erklären. Mir ist, als hätten die wohlhabenden Chinesen keine Ahnung, wofür sie ihr Geld ausgeben könnten, und so zocken sie eben.

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    • Sven + Meiling (die Blogger hinter korn.cn)
      15. März 2012 um 20:08

      Ich spiele eigentlich nie. Bin wohl ein schlechter Verlierer. Wahrscheinlich halte ich es aber eher für Zeitverschwendung.
      Bekomme nen Vogel wenn ich zu lange Karten oder sonst was in der Hand habe.

      Um Geld spielte ich glaub ich nur 1x. Mit Meiling und meinem Kumpel Ingo während nebenan, in der Wohnung unserer Freunde, das Abendessen geköpft wurde :-)
      Meiling war danach 800RMB reicher und meinte sie würde am nächsten Tag erst mal shoppen gehen. Dem war aber nicht so, da das Geld in der Reisekasse landete. Ich hab sie aber später entschädigt! Ihre Lucky Jones einzustreichen wäre doch mit zu viel Bad Karma behaftet gewesen.

      Hier fahren sie mit dem Rolls oder Ferrari um den Westlake:-) Ansonsten wird mit HK$ gezockt. Ein Freund von mir bringt nämlich immer den Chef von Meilings ehemaligem Arbeitgeber nach Hause. Ab und an darf er dabei auch 1-2 Taschen voll Gangbi tragen… Dem schadet es aber nicht wenn er was verliert. Und ob er wirklich Freunde hat bezweifle ich an dieser Stelle…

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  • linh
    16. März 2012 um 00:42

    haha, die trinkspiele, darauf bin ich gespannt! bei mir gab nur dieses würfelspiel – ich wurde gnadenlos abgefüllt! Gott sei dank wird man von dem Bier nicht besoffen. nur diese komischen mixes aus wein und irgendwas (wodka?) sorgten dafür, dass ich ganz schnell nach hause wollte :-)

    übrigens finden ich deinen blog super, bringt mich im Büro immer zum lachen oder schmunzeln ;-)

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    • Sven + Meiling (die Blogger hinter korn.cn)
      16. März 2012 um 12:57

      Moinsen Clever (ist das ling von Meiling wenn ich gerade nichts auf den Augen habe),

      dann schau ich doch das ich nächste Woche mal was zum Thema schreibe :-) Als ehemaliger Barlude hab ich schon so ziemlich jeden Mist gespielt, hehe.

      Wodka mit Wein?! Sowas kam auch mir noch nicht unter! Das letzte mal das ich Wodka trank war glaub ich beim damaligen noch Schwiegervater eines Kumpels dem ich beim Umzug half da der Dad seiner damaligen Freundin, ein Russe, sich das Kreuz verdaut hatte.
      Der wollte mir unbedingt seine zweite Tochter Lydia aufschwatzen. Hat nich sogar noch ins Herz geschlossen nachdem ich ihm, mit Ankündigung (meinte zu ihn das der Vor-Vorletzte pure Wodka mein letzter wäre da ich Abends noch in den Besen wollte) ins Klo kotzte. War trotzdem im Besen. Den Doener den wir machen wollten verpasste ich aber. Details spar ich mir, aber dad bekomm ich jedes mal auf’s Fladenbrot geschmiert ;-)
      Das freut mich zu hören. Nächste Woche geht es munter weiter. Bin gerade in Schreiblaune. Jetzt beginnt aber erst mal mein Wochenende. Hatte Mittags in Shanghai zu tun von wo es nur noch 280km zu Meiling sind. Wir treffen uns aber da wo der Zug hält, da ich sonst nochmal 20€ für die restlichen 50km mit dem Taxi zahlen müsste und wir die lieber in ein Hotel investieren und morgen dann mit dem Bus zu ihr fahren…

      Oder and Out
      Sven

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  • Greeny
    27. März 2012 um 14:25

    Naja, das ganze Drama um die 20 ist auch nicht unbedingt meine Sache xD

    Dass Du aber über den Typen ‘ne Verbindung zu einem der 500 reichsten Chinesen hast, ist wohl durchaus von Vorteil. Womit macht denn der Gute sein Geld? Du könntest ja eventuell ein paar Programme für ihn coden und eine Softwaredevelopmentbude eröffnen ;)

    lg

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