Wie es sich in China surft…

Meine Freunde vom Spiegel haben mal wieder etwas ausgegraben, das in der Tat eine Erwähnung wert ist. Unter dem Titel “surfen wie in China” wird nämlich nicht über Surfbretter und sich lasziv am Strand räckelnde, leicht bekleidete Schönheiten berichtet, sondern ein Plugin (eine Erweiterung für den Webbrowser, also das Programm mit dem Du gerade unser schönes Weblog betrachtest) für den Internetbrowser Firefox berichtet.


So haben ein paar Strategen unter der Domain http://fffff.at/ ein Plugin geschaffen das deinen Rechner so zusagen virtuel nach China verfrachtet. Doch was bringt einem das? Viel!

Nehmen wir mal an Du bist geschäftlich in China. Du musst ab und an auf deine Emails zurückgreifen, um dann festzustellen das dies, warum auch immer, von China aus nicht geht. Da ist es doch viel netter sich vorab ein paar Gedanken darüber zu machen.

Oder Du bist in China auf Reisen oder machst ein Praktikum und möchtest dein Blog regelmäßig updaten. Da ist es doch Gold wert zu wissen das WordPress.com, der freie Blogdienst von WordPress, hier meistens nicht funktioniert!

Aber eines musst Du dir immer vor Augen halten. Der Prozess einer Firewall ist dynamisch, sprich es werden auch regeln verändert. Soll heißen das Du dir nie sicher sein kannst ob Du auf deine Lieblingsseiten auch von China aus zugreifen kannst!

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5 Gedanken zu „Wie es sich in China surft…“

  1. Informativer Artikel. Die meisten Webmaster dürften sich aber eher Gedanken machen wie sie möglichst effektiv Zugriffe aus Ländern wie China sperren. ;-)

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  2. Moin Frank,

    danke! Jepp, das machen in der Tat die meisten Provider. Und dann kommt noch das Problem das manche Seiten einfach im Filter hängen bleiben…

    Aber für beides gibt es ja noch Proxyserver. So wie man nach China rein kommt kommt man auch wieder raus, haha.

    So lange ich mein Blog noch öffnen und meine Emails lesen kann ist mir das aber alles herzlichst egal!

    Beste Grüße aus dem schönen China,
    Sven

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  3. Moinsen,

    so lange ich meine Mails lesen kann bin ich glücklich und auch der Spiegel hat eine Uptime von ca. 99%.

    Wenn mal alles schief geht nutze ich einen dieser Anonymisierungsdienste. Wenn man das bei Google eingibt und sich dann ab Seite 10 umsieht findet man immer wieder einen der geht ;-)

    Beste Grüße,
    Sven

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